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Lösungshilfe – Druckerserver einrichten

Wenn Drucker in einem Netzwerk angesprochen werden sollen, wird häufig ein Druckerserver zum Drucken eingesetzt. Diese Komponenten sind ebenfalls unter den Bezeichnungen Printserver oder einfach nur Druckserver bekannt. Es handelt sich um eigenständige Geräte, deren Einrichtung vielen etwas Schwierigkeiten bereitet. Nachfolgend möchten wir Ihnen kurz erläutern, was Printserver sind und wie diese arbeiten. Ebenso möchten wir natürlich auch auf deren Einrichtung näher eingehen.

Inhalt

Was ist eigentlich ein Druckerserver?
Die Vor- und Nachteile eines Printservers
Druckerserver einrichten unter Windows 10, 8 und 7
Druckerserver auf Apple Mac einrichten
Druckerserver auf Fritzbox einrichten
Druckerserver auf Apple iPhone und iPad mithilfe des Raspberry Pi einrichten
Druckerserver einrichten unter Linux
Druckerserver einrichten unter Android
Ist die Nutzung eines Printservers in einem Unternehmen sinnvoll?
Was ist eigentlich ein CSL Printserver?
Qnap Druckerserver
Cups Druckerserver
Unterschiede zwischen Druckerserver Hardware und Druckerserver Software
Lassen sich Printserver Druckaufträge protokollieren?
Was tun, wenn sich der Druckauftrag beim Printserver nicht löschen lässt?


Was ist eigentlich ein Druckerserver?

Ein Druckerserver sammelt in einem Computer-Netzwerk die Druckaufträge und verteilt diese an im Netzwerk angeschlossene Drucker bzw. Plotter. Diese Geräte werden meist eingesetzt, um

  • bestimmte Druckerpools zu bilden,
  • Netzwerk-Drucker zentral zu verwalten,
  • auch Drucker, die über keine Netzwerkschnittstelle verfügen, über dieses Netzwerk zugänglich zu machen,
  • das sogenannte Spooling zu zentralisieren oder
  • besondere Gerätetreiber zu verteilen.


​Wie zuvor dargelegt, handelt es sich meist um eigenständige Komponenten in Form von USB-, IEEE-1284- oder EIA-232-Adaptern mit entsprechenden Schnittstellen. Neuere Modelle sind mit einer Web-Schnittstelle ausgestattet, sodass hierüber auch die Verwaltung läuft. Generell ist ihre Hauptaufgabe, Drucker den Zugang zum Netzwerk zu ermöglichen. Dabei muss es sich nicht immer nur um ein LAN handeln, sondern kann auch aus einem WLAN-Netzwerk bestehen. Die kleinen Kunststoffkästchen gibt es zum Beispiel

  • mit RJ-Steckverbindungen oder WLAN-Antenne,
  • für einen oder mehrere Druckerports sowie
  • als Stecker mit IEEE-1284-Schnittstelle.


Darüber hinaus gibt es sie als Tischgerät oder sie sind bereits in einem Internet-Router gleich integriert. In diesem Fall werden Sie über einen USB-Port angesprochen. Druckerserver arbeiten nach dem Berkeley Printing-System, welches dem Client-Server-Netzwerkmodell entspricht. Dieses wurde ursprünglich für Unix entwickelt, ist aber auch für Windows-Betriebssysteme verwendbar.

Speziell für Windows wurden die sogenannten Server-Message-Block-Datei- und Druckdienste konzipiert. Diese Datei- und Druckdienste sind bei Unix unter der Bezeichnung Samba bekannt. Es gibt noch viele weitere Protokolle, wie zum Beispiel

  • NetWare NCP – aufbauend auf IPX / SPX bzw. TCP/IP,
  • NetBIOS / NetBEUI – aufbauend auf NetBIOS Frames Protocol,
  • RAW – aufbauend auf TCP Port 9100 und
  • AppleTalk – aufbauend auf AppleShare IP Print Server Security.


Hinweis: Das bekannte Common Unix Printing System, kurz CUPS, bildet die Basis für das aktuelle Internet Printing Protocol und wird von den meisten aktuellen Betriebssystemen gleichermaßen unterstützt.


Die Vor- und Nachteile eines Printservers

Vorteile:

  • ideal, wenn mehrere Nutzer auf einen Drucker zugreifen müssen,
  • strom- und kostensparend,
  • Computer muss nicht unbedingt mit dem Drucker verbunden sein,
  • Drucker können in anderen Räumen oder zentral stehen,
  • es können viele Druckaufträge schneller abgearbeitet werden

Nachteile:

  • separate Printserver müssen meist am Router eingerichtet werden,
  • es werden häufig Administratorrechte zur Installation benötigt.

Druckerserver einrichten unter Windows 10, 8 und 7

Es ist recht praktisch, einen Netzwerkdrucker einzurichten, damit mehrere Nutzer mit ihren Clients auf diesen Drucker zugreifen können. Sie ersparen sich damit wertvolle Ressourcen. Das Einrichten gelingt entweder automatisch oder direkt über die TCP/IP-Einstellungen. In den Windows-Betriebssystemen der Versionen 10, 8 und 7 gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Öffnen Sie das Windows-Startmenü.
  • In Windows 10 können Sie auch das Lupensymbol anklicken.
  • Geben Sie den Begriff „Drucker“ ein.
  • Klicken Sie nun auf das Suchergebnis „Geräte und Drucker“.
  • Im oberen Bereich des neuen Fensters klicken Sie auf „Drucker hinzufügen“.
  • Windows 10 und 8 findet automatisch die installierten Drucker.
  • In Windows 7 müssen Sie auf die Option „Einen Netzwerk-, Drahtlos- oder Bluetoothdrucker hinzufügen“ klicken.
  • Wählen Sie nun den entsprechenden Netzwerkdrucker aus und lassen die Druckertreiber installieren.
  • Sie können auch auf „Der gesuchte Drucker ist nicht aufgeführt“ klicken.
  • Wählen Sie nun die Option „Lokalen Drucker oder Netzwerkdrucker mit manuellen Einstellungen hinzufügen“ aus.
  • Wählen Sie weiterhin die Option „Neuen Anschluss erstellen“ sowie als Anschlusstyp: „Standard TCP/IP Port“.
  • Im weiteren Fenster können Sie die IP-Adresse des Druckers eintragen.
  • Ebenso können Fritzbox-Benutzer hier „fritz.box“ eintragen.
  • Gehen Sie in der Fritzbox-Oberfläche zum Heimnetzwerk und Heimnetzwerkübersicht.
  • Wählen Sie den Tab „Netzwerkverbindungen“.
  • Bei der Einrichtung sollte das Häkchen bei „Den Drucker abfragen und den zu verwendenden Treiber automatisch auswählen“ gesetzt sein.
  • Bei der Option „Zusätzliche Anschlussinformationen erforderlich“ wählen Sie „Standard“ aus.
  • Ebenso können Sie hier auch „Benutzerdefiniert“ anklicken.
  • Im Fenster „Standard-TCP/IP-Portmonitor konfigurieren“ geben Sie bei Protokoll die Option „LPR“ ein.
  • Als Warteschlangennamen vergeben Sie den Namen Ihres Druckers.
  • Über das Häkchen aktivieren Sie die „LPR-Bytezählung“.
  • Wählen Sie noch den Hersteller und den Drucker aus.
  • Sie können nun Festlegen, ob Ihr Drucker als Standarddrucker definiert ist.


Auf diese Weise haben Sie Ihren Drucker unter Windows 10, 8 und 7 im Netzwerk bereitgestellt. Die vorgenannte Fritzbox fungiert in diesem Fall auch als Druckerserver. Sie können Ihren Drucker aber auch direkt über einen separaten Printserver verbinden und diesen dann an das Netzwerk anschließen. Sie müssen unter Druckeranschlüsse ebenfalls den Standard-TCP/IP-Port auswählen und einen neuen Anschluss wählen. Anstelle der Fritzbox müssen Sie in diesem Fall die IP-Adresse und den Port des Druckerservers angeben. Welche genaue IP-Adresse Sie benötigen, finden Sie in der mitgelieferten Bedienungsanleitung zu Ihrem Printserver.
Hinweis: Es gibt einige Druckermodelle, die nicht einwandfrei mit einem Druckerserver zusammen arbeiten. Hier sollten Sie sich vorab informieren, welcher Drucker hierfür geeignet ist.


Druckerserver auf Apple Mac einrichten

Möchten Sie einen Printserver auf einem Apple Macintosh einrichten, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Installieren Sie die aktuellen Druckertreiber für den angeschlossenen Drucker.
  • Öffnen Sie nun die Systemeinstellungen von MacOS und gehen zu „Drucker & Scanner“.
  • Klicken Sie auf das Pluszeichen und fügen einen neuen Drucker hinzu.
  • Um alle Einträge auf der Dialogseite zu sehen, aktivieren Sie die erweiterte Ansicht über die Option „Erweitert“.
  • Klicken Sie auf den Menüpunkt „Erweitert“.
  • Im Feld „Typ“ wählen Sie aus der Dropdown-Liste zum Beispiel „Windows printer via spoolss“ aus.
  • Stellen Sie im Feld „Gerät“ die Option „Anderes Gerät“ ein.
  • Geben Sie im Feld „URL“ die Serveradresse und den Druckernamen ein.
  • Das Feld „Name“ muss nicht ausgefüllt werden.
  • Klicken Sie abschließend auf „Hinzufügen“.
  • Bevor Sie einen Druckauftrag absenden, müssen Sie die Nutzeranmeldung eingeben.
  • Hier sollte die Option „Registrierte Benutzer“ ausgewählt sein.


Anschließend können Sie auch von anderen Clients über das Netzwerk auf den am Mac angeschlossenen Drucker drucken. Dieser fungiert in diesem Fall als Druckerserver.


Druckerserver auf Fritzbox einrichten

Obwohl zuvor schon die Fritzbox als Printserver erwähnt wurde, können die neuen Modelle weitaus mehr. Sie lassen sich nicht nur als Internet- und WLAN-Router sowie für die Telefonie nutzen, sondern auch als NAS-Server und als Printserver für USB-Drucker. Aus diesem Grund finden Sie rund um die Fritzbox viele Anschlussmöglichkeiten.

Eine Fritzbox als Printserver hat viele Vorteile. Vielleicht haben Sie Ihren Drucker über USB mit einem alten PC verbunden, der wiederum als Druckerserver diente. Nachteilig bei dieser Konstellation ist, dass beide Geräte immer eingeschaltet sein müssen. Als Alternative können Sie Ihre Fritzbox als Printserver einsetzen. Hierzu müssen Sie Ihren Drucker per USB mit dem USB-Port der Fritzbox verbinden.

Unabhängig davon, ob Sie das Betriebssystem Windows oder MacOS nutzen, gehen Sie bei der Fritzbox auf deren Heimnetz-Oberfläche und von dort auf „Netzwerkdrucker“. Dort können Sie den betreffenden Drucker auswählen. Ggf. müssen Sie zuvor noch den passenden Treiber installieren.
Hinweis: Beachten Sie, dass die Fritzbox nicht über eine Apple Airplay-Funktion verfügt. Aus diesem Grund können Sie über die Fritzbox nicht von Ihrem iPhone oder iPad auf den dort angeschlossenen Drucker zugreifen.


Druckerserver auf Apple iPhone und iPad mithilfe des Raspberry Pi einrichten

Apple iPhone und iPad haben nur einen begrenzten Speicherplatz. Darauf ist kein Platz, um sämtliche Treiber des riesigen CUPS-Druckersystems unterzubringen. Um von einem mobilen iPhone oder iPad auf einen Drucker zugreifen zu können, hat sich Apple den Druckservice AirPrint einfallen lassen. Voraussetzung ist, dass die Drucker ebenfalls diesen neuen Druckservice unterstützen müssen. Eine Verbindung zu einem solchen Drucker ist folglich nur über AirPrint möglich.

Interessant ist, dass Sie zum Beispiel den Einplatinencomputer Raspberry Pi als AirPrint-Printserver nutzen können. Mithilfe des Apple-Tools ApplePi-Baker und dem Raspbian-Betriebssystem lässt sich mithilfe einer mindestens 8 GB großen SD-Speicherkarte der Raspberry Pi in einen Printserver verwandeln. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  • Nach dem Starten Ihres Raspberry Pi öffnen Sie die Einstellungen.
  • Klicken Sie hierzu auf die Himbeere.
  • Wählen Sie „Preferences“ und „Raspberry Pi Configuration“ aus.
  • Unter „Interfaces“ müssen Sie den SSH-Zugang aktivieren und unter „Localisation“ Sprache und Tastatur einstellen.
  • Starten Sie Ihren Raspberry Pi neu.
  • Soll der Raspberry Pi als Druckerserver im Netzwerk eingesetzt werden, können Sie ihn vom Mac, iPhone und iPad ansprechen.
  • Geben Sie hierzu „ssh [email protected] vom Raspberry“ ein und als Passwort „raspberry“.
  • Der Raspberry Pi kann per LAN-Kabel oder WLAN-Modul in ein Netzwerk gebracht werden.
  • Wenn Sie auf der Benutzeroberfläche „ifconfig“ eingeben, erfahren Sie die IP-Adresse des Raspberry Pi.
  • Nun wird das CUPS-Drucksystem auf dem Raspberry Pi installiert.
  • Der Befehl lautet hierzu „sudo apt-get install cups“.
  • Nun können Sie Ihren Drucker an den Raspberry Pi anschließen.
  • Der Printserver ist nun über den Webbrowser von jedem anderen Gerät aus möglich.


Hinweis: Sie können nun nicht nur von einem PC oder Mac auf diesen Printserver zugreifen, sondern auch über Ihr iPhone und iPad. Dabei wird die AirPrint-Funktionalität umgangen.


Druckerserver einrichten unter Linux

Ein zentraler Drucker, der von vielen Nutzern zugänglich ist, spart Kosten und erleichtert auch die Wartung. Die Verwaltung eines solchen Druckers ist mit einem Printserver unter Linux besonders bequem.

In diesem Fall ist von einem sogenannten Samba-Printserver die Rede. Voraussetzung ist die richtige Installation eines Samba-Servers.

In fast jeder Linux- oder Ubuntu-Konfiguration ist auch diese Serversoftware erhältlich. Wenn Sie alle Drucker unter Linux / Samba freigeben möchten, müssen Sie in der Konfigurationsdatei /etc/smb.conf eingeben:

[printers] Comment = All Printers path = /var/spool/samba browseable = no writeable = no printable = yes
Mit printable = yes erfolgt die Freigabe der Druckdatei. Diese wird im Spool-Verzeichnis abgelegt.

Druckerserver einrichten unter Android

Recht bequem ist es, von Ihrem Android-Smartphone oder –Tablet auf einen Drucker zugreifen zu können. Dies gelingt am besten über eine entsprechende App des Druckerherstellers. Beispielsweise stehen hier die Druck-Apps Canon Printservice oder HP ePrint zur Verfügung. Diese Apps sind zudem das Gegenstück zu Apples AirPrint. Es kann leider auch vorkommen, dass Sie noch einen sehr alten Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker benutzen, für den es keine Druck-App gibt oder dieser nicht drahtlos angesprochen werden kann. In diesem Fall bleibt Ihnen nur der Umweg über einen Druckserver.

Dies bedeutet, dass dieser Drucker an einem PC angeschlossen ist und beide Geräte eingeschaltet sind. Ebenso muss der PC mit dem Internet verbunden sein oder sich in einem WLAN-Netzwerk befinden. Einige Drittanbieter, wie zum Beispiel PrintBot oder Cloud Print sind als universell einsetzbare Drucksoftware für diese Druckserver-Lösung konzipiert. Hierüber können Sie auch von Ihrem Android-Smartphone und Android-Tablet auf diesen Drucker zugreifen.


Ist die Nutzung eines Printservers in einem Unternehmen sinnvoll?

Viele mittelgroße und große Unternehmen besitzen eine ausgeprägte IT-Landschaft. Hier müssen die unterschiedlichsten Bürotätigkeiten ausgeführt werden, sodass häufig ein Firmennetzwerk eingerichtet ist. Nicht jeder PC muss hier aus Kostengründen unbedingt über einen eigenen Drucker verfügen. Von daher werden Netzwerkdrucker und natürlich auch Druckserver eingesetzt. Hierüber ist es möglich, dass die angeschlossenen Nutzer im Netzwerk auf diesen Drucker zugreifen können.
Zumindest lässt sich die Anzahl der benötigten Drucker reduzieren. Somit können Unternehmer auch gleichzeitig Ihre Verbrauchskosten senken

Wenn Sie für Ihren Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker neue Druckerpatronen oder Toner benötigen, können Sie hier bei FairToner günstig auf Originale und kompatible Verbrauchsmaterialien zurückgreifen. In diesem Fall lassen sich die Gesamtdruckkosten und somit auch die Seitenpreise nochmals minimieren.


Was ist eigentlich ein CSL Printserver?

Das Label CSL vertreibt hochwertige Computerkomponenten. Hierzu gehören auch diverse Druckerserver. Dieser Printserver ist in der Lage, unabhängig von einem PC Ihren Drucker in ein Netzwerk einzubinden.

In diesem Fall wird der Druckerserver per USB mit Ihrem Drucker verbunden. Die andere Seite des Printserver-Gehäuses ist mit einem LAN-Port versehen. Hierüber wird der Druckerserver an einem Switch mit dem Netzwerk verbunden. Jeder im Netzwerk befindliche Nutzer kann über seinen Client auf diesen Drucker zugreifen.

Vorteilhaft ist, dass beim CSL Druckerserver die Konfiguration und Einrichtung auf einfache Weise über den Webbrowser erfolgt. Es ist problemlos möglich, diesen Printserver auch an einem WLAN-Router anzuschließen. Somit sind dann auch die WLAN-Drucker im WLAN-Netz erreichbar. Generell zeichnen sich die CSL Druckserver durch eine einfache Handhabung aus.

Qnap Druckerserver

Die taiwanesische QNAP Systems Inc. hat sich auf hochwertige Netzwerkkomponenten, Filesharing und Virtualisierung spezialisiert. Bekannt geworden ist das Unternehmen mit seinen innovativen NAS-Servern.

Interessant ist, dass Sie einen Netzwerkdrucker sehr einfach über QNAP NAS einrichten können. Möchten Sie mehrere Drucker, die an unterschiedlichen PCs angeschlossen sind, in einem Netzwerk freigeben, gelingt dies am besten mithilfe eines Druckerservers. Verbinden Sie einen Drucker direkt mit einem QNAP NAS, anstatt viele Drucker an unterschiedlichen PCs. Dies spart Zeit und Geld.

Ihr QNAP NAS verfügt über ein Internet-Printing-Protocol sowie über eine konfigurationsfreie Einrichtung über Samba, Bonjour und andere Protokolle. Mit dem integrierten Druckserver von QNAP NAS haben Sie zudem die Möglichkeit, jederzeit die Druckerwarteschlange zu kontrollieren. Interessant ist, dass hier auch zusätzliche Sicherheitsoptionen für einen beschränkten Zugriff bereitgestellt werden.


Cups Druckerserver

Neben den separaten Printservern, die als kompakte Adapter erhältlich sind, können Sie natürlich auch ausrangierte PCs als Druckerserver einsetzen. Dabei eignet sich CUPS, also das Common Unix Printing System, sehr gut, um unter Linux, Windows oder MacOS auf diese Drucker zugreifen zu können.

CUPS kann auch im Netzwerk betrieben werden. Zu diesem Zweck muss zunächst der Computer konfiguriert werden, an dem der Drucker angeschlossen ist. CUPS können Sie besonders einfach über die Webschnittstelle http://localhost:631 konfigurieren. Möchten Sie zum Beispiel von einem entfernten Rechner auf den CUPS-Server zugreifen, müssen Sie localhost durch den Rechnernamen und die IP-Adresse ersetzen. Den Fernzugriff tragen Sie in der Datei „etc/cups/cupsd.conf“ ein.

Hier müssen Sie nach dem Abschnitt suchen, der mit „Location/…“ beginnt. Mit der einfach zu bedienenden Browser-Oberfläche können Sie nicht nur CUPS einrichten bzw. verwalten, sondern können sich zudem die wartenden Druckaufträge in der Druckerwarteschlange anzeigen lassen. Nähere Informationen zum Einrichten von CUPS als Printserver finden Sie in der bekannten Linux-Community unter https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2004/04/cups-als-printserver-konfigurieren/.


Unterschiede zwischen Druckerserver Hardware und Druckerserver Software

Bei der Druckserver Hardware handelt es sich um physische Geräte, die als Printserver fungieren. Hierzu gehören entweder die separat erhältlichen Druckerserver-Adapter oder extra bereitgestellte PCs, an denen ein Drucker angeschlossen ist.

Wenn von Druckerserver Software die Rede ist, so handelt es sich in erster Linie um die entsprechenden Druckertreiber, Betriebssystem-Funktionen sowie Apps für Smartphones und Tablets, mit denen Sie auf entfernte Drucker zugreifen können.


Lassen sich Printserver Druckaufträge protokollieren?

Wenn Sie über einen Printserver Druckaufträge absenden, möchten Sie natürlich auch gerne wissen, welche davon wann erledigt werden. Bei einem Windows-Printserver müssen Sie hierzu folgendermaßen vorgehen:

  • Öffnen Sie „Eventlog“ des Printservers.
  • Gehen Sie zu „Applications and Servicelogs“.
  • Wählen Sie nun „Microsoft – Windows – PrintService – Operational“ aus.
  • Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf „Enable Logging“.


Hinweis: Diese Vorgehensweise richtet sich an die bekannten Betriebssysteme Windows Server 2008 R2, Server 2012 und Server 2012 R2. Fortan hat der Administrator einen Überblick über die erzeugten Druckaufträge und deren Erledigung. Diese werden durch Eingabe der vorgenannten Einstellungen protokolliert.


Was tun, wenn sich der Druckauftrag beim Printserver nicht löschen lässt?

Die Vorgehensweise ist ähnlich, als wenn Sie einen Druckauftrag aus der Druckerwarteschlange löschen würden. Gehen Sie beispielsweise folgendermaßen vor:

  • Über das Windows-Startmenü oder mithilfe von „Win + R“ gehen Sie zu „Ausführen“.
  • Geben Sie dort „services.msc“ ein.
  • Suchen Sie auf der rechten Bildschirmseite des Fensters „Druckerwarteschlange“.
  • Mit der rechten Maustaste können Sie diese beenden.


Weitere Lösungen haben wir Ihnen bereits in unseren Ratgeber-Themen vorgestellt. Hier werden Ihnen auch noch andere Lösungen zu verschiedenen Druckerproblemen erläutert, sodass Sie nicht immer sofort den Support Ihres Druckerherstellers kontaktieren müssen.

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