Menü
7 JAHRE GARANTIE

Mehr Sicherheit ohne Mehrkosten: extra lange 7 Jahre Garantie auf alle Produkte

365 T. GELD-ZURÜCK-GARANTIE

Risikolos bestellen dank unserer 365 Tage Geld-zurück-Garantie

VERSANDKOSTENFREI AB 39 €¹

Bei Bestellung bis 17 Uhr (Mo.-Fr.) verlässt Ihr Paket sogar noch heute unser Lager

+++ Jetzt Expressversand nutzen. Garantierte Lieferung am nächsten Tag für FairToner Markenware +++
Garantierter Versand heute, 24.06.2026 bei Bestellung innerhalb
4 Stunden und 59 Minuten für alle qualifizierten
FAIRSAND Artikel

Telefonbetrug mit Toner: So schützt man sich vor dubiosen Verkaufsmaschen

In letzter Zeit ist es leider häufiger vorgekommen, dass aufdringliche und aggressive Anrufer sowohl daheim als auch im Büro Tonerkartuschen verkaufen möchten. Vielfach handelt es sich um unseriöse Call-Center, die mit dem Verkauf minderwertiger Produkte Kasse machen wollen.

Wer hierauf hereinfällt, bekommt in aller Regel überteuerte und minderwertige Produkte zugesandt. Die betreffenden Tonerkartuschen halten nicht wirklich, was sie versprechen. Hier im Ratgeber soll darauf eingegangen werden, wie man sich vor solchen dubiosen Verkaufsmaschen schützen kann.

Was bedeutet Telefonbetrug mit Toner?

Der sogenannte Tonerbetrug ist eine spezifische Form des Telefonbetrugs, die sich vor allem gegen Unternehmen, Behörden, Kanzleien, Arztpraxen und Vereine richtet. Dabei versuchen Betrüger, unter Vortäuschung falscher Tatsachen Druckerzubehör – insbesondere Toner oder Druckerpatronen – zu überteuerten Preisen oder in unnötigen Mengen zu verkaufen. In manchen Fällen wird auch ohne tatsächliche Bestellung eine Lieferung mit einer Rechnung verschickt.

Wie gehen die Betrüger vor?

Die Betrüger melden sich meist telefonisch und geben sich als Mitarbeiter bekannter Druckerhersteller oder angeblicher „Servicefirmen“ aus, etwa von Canon, HP, Brother oder Xerox. In vielen Fällen wirken sie professionell, freundlich und sehr bestimmt.

Datenabgleich vortäuschen

Der oder die Anrufer behaupten, dass es sich lediglich um einen „Datenabgleich“, eine „Rückbestätigung“ oder eine „Pflichtkontrolle“ handle. Häufig heißt es:

  • Wir möchten nur Ihre aktuellen Gerätedaten abgleichen
  • Ihr Toner-Abo läuft bald aus, wir möchten nur kurz abstimmen, ob alles korrekt ist
  • Wir senden Ihnen als Service Ihre übliche Lieferung zu, alles bleibt beim Alten


Dabei entlocken sie dem Gesprächspartner oft unbemerkt Informationen wie:

  • Druckermodell(e)
  • Namen von Mitarbeitenden
  • bisherige Lieferanten
  • Rechnungsanschrift

Die (unbemerkte) Bestellung

Durch geschickte Gesprächsführung versuchen die Betrüger, den Eindruck zu erwecken, es handle sich nur um eine Bestätigung eines bestehenden Vertrags oder eine kostenlose Probe. In Wirklichkeit wird jedoch eine Bestellung ausgelöst.

Die Lieferung und die Rechnung

Wenige Tage nach dem Gespräch treffen Tonerkartuschen oder Tintenpatronen ein – oft in ungewohnter Verpackung, ohne Herstellerlogo und mit zweifelhaftem Ursprung. Gleichzeitig erfolgt eine Rechnung, oft mit überhöhten Preisen (teilweise mehrere Hundert Euro pro Stück) oder zusätzlichen Servicekosten.

Mahnungen und Druck

Wird nicht gezahlt, folgen schnell Mahnungen, Anwaltsdrohungen oder Inkasso-Schreiben. In seltenen Fällen setzen die Täter sogar telefonisch nach, um den Druck zu erhöhen. Manche Firmen zahlen aus Angst oder Unwissenheit.

Wie erkennt man Tonerbetrug?

Man sollte auf folgende Warnsignale achten:

  • Der Anrufer wirkt überfreundlich oder zu geschäftsmäßig
  • Keine klare Firmenzugehörigkeit oder Verwendung allgemeiner Begriffe wie „Zentralstelle für Druckerservice“
  • Hinweis auf angeblich „letzte Chance“ oder „Pflichtversand“
  • Gespräch wird unter Zeitdruck geführt („Wir müssen das heute noch rausschicken“)
  • Man erhält Ware, die nie offiziell bestellt wurde
  • Keine schriftliche Auftragsbestätigung vor Versand
  • Völlig überzogene Rechnungsbeträge

So kann man sich effektiv schützen

Die folgenden Punkte sollte man beachten:

Mitarbeiter sensibilisieren

  • Schulung aller Personen, die telefonisch erreichbar sind – insbesondere Empfang, Sekretariat und Azubis
  • Erklären typischer Maschen und Vergabe klarer Handlungsanweisungen, z. B.: „Niemals am Telefon Bestellungen bestätigen oder Geräteinformationen weitergeben.“

Klare interne Prozesse

  • Festlegen, wer Bestellungen auslösen darf
  • Dokumentieren der Einkaufsprozesse, Lieferanten und Preislisten
  • Vermerken bei Druckern gut sichtbar den Hinweis: „Keine telefonischen Bestellungen oder Datenweitergaben.“

Immer auf schriftliche Angebote bestehen

  • Bitten um ein schriftliches Angebot per E-Mail oder Post
  • Am Telefon keine Gerätebezeichnungen oder Personalinformationen preisgeben
  • Beenden dubioser Gespräche freundlich, aber bestimmt: „Wir haben keinen Bedarf. Bitte sehen Sie von weiteren Anrufen ab.“

Bei Lieferung: Nicht annehmen

  • Man sollte jedes Paket sorgfältig prüfen: Ist es bestellt worden? Von welchem Lieferanten?
  • Wenn nicht bestellt, Paket nicht annehmen oder Retoure mit dem Vermerk „Unbestellt“ veranlassen

Rechnung nicht zahlen – rechtlich prüfen

  • Keine Rechnung für unbestellte Ware bezahlen
  • Nicht einschüchtern lassen durch Mahnungen oder Inkassodrohungen
  • Notfalls sich an eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt wenden – häufig sind diese Forderungen rechtlich nicht durchsetzbar

Was tun, wenn man hereingefallen ist?

  • Keine Zahlung leisten
  • Widerspruch schreiben – per Einschreiben oder Fax mit Sendebestätigung
  • Ware nicht nutzen und sicher aufbewahren
  • Meldung an die Polizei – insbesondere bei aggressivem Vorgehen oder Betrugsverdacht
  • Verbraucherzentrale oder Rechtsbeistand einschalten

Checkliste

Telefonbetrug mit Toner ist eine gängige Masche, bei der Betrüger versuchen, Unternehmen oder Privatpersonen dazu zu bringen, überteuerte oder unnötige Toner zu kaufen. Hier sind einige Tipps, wie man sich vor solchen dubiosen Verkaufsmaschen schützen kann:

  • Vorsicht bei unerwarteten Anrufen: Man sollte skeptisch gegenüber Anrufen von Personen sein, die behaupten, vom bekannten Tonerlieferanten zu sein, insbesondere wenn man keine Bestellung erwartet hat
  • Überprüfen der Identität des Anrufers: Man sollte nach dem Namen des Unternehmens und des Anrufers fragen und diese Informationen überprüfen, bevor man irgendwelche Bestellungen aufgibt
  • Bestellungen schriftlich bestätigen: Alle Bestellungen sollte man sich schriftlich bestätigen lassen und die Details sorgfältig überprüfen, bevor man zustimmt
  • Schulen der Mitarbeiter: Man sollte die eigenen Mitarbeiter über diese Betrugsmasche informieren und schulen, wie sie solche Anrufe erkennen und darauf reagieren können
  • Vertrauen auf bewährte Lieferanten: Man sollte nur mit bekannten und vertrauenswürdigen Lieferanten zusammenarbeiten und vermeiden, bei unbekannten Anbietern zu bestellen
  • Dokumentieren aller Anrufe: Man sollte ein Protokoll über alle eingehenden Anrufe führen, insbesondere solche, die ungewöhnlich erscheinen oder bei denen Druck ausgeübt wird
  • Misstrauisch bleiben: Sich nicht in Gespräche verwickeln lassen und lieber einfach auflegen
  • Niemals am Telefon zustimmen: Um sich nicht in einen Vertrag locken zu lassen, sollte man niemals am Telefon zustimmen
  • Angerufene Telefonnummer googeln: Hilfreich ist es vielleicht, die angerufene Telefonnummer zu googeln. Andere Nutzer sind vielleicht hereingefallen und warnen vor dieser Rufnummer
  • Telefonnummer sperren: Dubiose Telefonnummern lassen sich bei manchen Telefonanlagen und Routern sperren

Fazit:

Tonerbetrug am Telefon ist eine raffinierte und weit verbreitete Masche. Sie basiert nicht auf technischen Tricks, sondern auf Täuschung, psychologischer Manipulation und der Ausnutzung von Routine im Büroalltag. Wer seine Mitarbeitenden schult, klare Prozesse etabliert und dubiose Anrufe konsequent ablehnt, ist auf der sicheren Seite.

Weiterführende Tipps zum Thema

Hier findet man weitere Tipps und Hinweise:

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen

...

Trusted Shops zertifiziert Käuferschutz inklusive
/5.00

Zertifikat prüfen

Qualitätskriterien

Garantiebedingungen

Alle Bewertungen

Impressum

Datenschutz

Schließen