Tintentankdrucker, also Drucker ohne Patronen, erfreuen sich zunehmend große Beliebtheit. Es handelt sich um reine Tintenstrahler als auch Multifunktionsgeräte, bei denen nur noch Flaschentinte nachgefüllt werden muss. Auf Tintenpatronen kann man hier verzichten. Für wen sich diese Drucker lohnen, soll der nachfolgende Ratgeber zeigen.
Energieverbrauch und Emissionen im Vergleich
Eine von Epson beauftragte Studie von Dr. Tim Forman untersucht unter bestimmten Annahmen Unterschiede beim Energieverbrauch und bei den damit verbundenen CO₂-Emissionen zwischen Tintenstrahl- und Laserdrucktechnologien. Die tatsächlichen Werte hängen unter anderem vom jeweiligen Druckermodell, dem Stromverbrauch, dem Druckvolumen und der Nutzung ab.
Nach Angaben der von Epson beauftragten Studie ergeben sich unter den dort zugrunde gelegten Szenarien mögliche Einsparungen beim Energieverbrauch und bei den damit verbundenen CO₂-Emissionen. Die genannten Werte lassen sich jedoch nicht pauschal auf jedes Druckermodell oder jede Nutzungssituation übertragen.
Für Vieldrucker haben Tintenstrahldrucker mit Patronen jedoch einen bedeutenden Nachteil: die Folgekosten. Obwohl die Anschaffung der Geräte preiswert erscheint, können die laufenden Druckbetriebskosten hoch ausfallen. Dies liegt insbesondere daran, dass Unternehmen mit einem höheren Druckaufkommen häufig auf vergleichsweise teure Tintenpatronen angewiesen sind. In diesem Bereich bieten Tintentankdrucker, die ebenfalls auf die Tintenstrahltechnologie setzen, eine Lösung. Die Studie von Dr. Tim Forman stellt fest, dass Tintentankdrucker „langfristige finanzielle Einsparungen“ ermöglichen.
Ideal für Vieldrucker
Tintentankdrucker sind besonders vorteilhaft für Anwender, die häufig drucken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern verwenden Tintentankdrucker Tintenflaschen, die Anwender selbstständig in die integrierten Druckertanks nachfüllen können. Die Tintenflaschen haben dabei ein erheblich größeres Volumen als herkömmliche Druckerpatronen, was bedeutet, dass die Tinte seltener zur Neige geht und nur gelegentlich nachgefüllt werden muss.
Einige Hersteller, wie zum Beispiel Epson, behaupten sogar, dass die Tinte in den Tintenflaschen so lange ausreicht wie etwa 70 handelsübliche Druckerpatronen zusammen. Durch das seltene Nachfüllen können Vieldrucker ihre laufenden Druckkosten erheblich senken, was langfristig zu erheblichen finanziellen Einsparungen führt, auch wenn die anfänglichen Anschaffungskosten für einen Tintentankdrucker möglicherweise höher sind.
Ein weiterer Unterschied besteht beim Verbrauchsmaterial: Tintentankdrucker benötigen keine einzelnen Tintenpatronen. Stattdessen wird Tinte aus größeren Flaschen in die integrierten Tanks nachgefüllt. Dadurch fallen bei der Nutzung weniger einzelne Patronengehäuse an.
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Für wen lohnt sich die Anschaffung?
Die Anschaffung eines Tintentankdruckers lohnt sich sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. In Bezug auf die Druckqualität stehen innovative Modelle herkömmlichen Tintenstrahldruckern mit klassischen Druckerpatronen in nichts nach, und sie bieten klare und lebendige Farben. Heutzutage gibt es Geräte, die verschiedene Papierstärken und DIN-Formate verarbeiten können. Daher ist es ratsam, mehrere Tintentankdrucker miteinander zu vergleichen, um ein Produkt zu finden, das den individuellen Anforderungen gerecht wird.
