Die Verbrauchsmaterialien spielen bei Druckern eine wesentliche Rolle. Bei Laserdruckern kommen neben den regelmäßig zu ersetzenden Ersatzteilen die Tonerkartuschen ins Spiel. Übrigens findet man hier bei FairToner für nahezu jeden Laserdrucker die passenden Tonerkartuschen im Original oder als kompatible Ausführung zu günstigen Preisen. Dennoch soll hier im Ratgeber kurz dargelegt werden, wie man den Tonerverbrauch senken kann.
Elektronische Speicherung und Weitergabe
Bevor man etwas ausdruckt, sollte man sich überlegen, ob man Dokumente und Bilder nicht elektronisch übermitteln kann. Häufig reicht es auch aus, wenn man diese auf der Festplatte, einem USB-Stick oder gar in einer Cloud speichert. Am meisten kann man den Tonerverbrauch natürlich senken, wenn man nicht drucken muss. Nachfolgend sollen aber wirkliche Methoden zum Tonersparen vorgestellt werden.
Sofortmaßnahmen: Druckeinstellungen prüfen und anpassen
Im ersten Schritt sollte man folgende Punkte prüfen:
- Man öffnet die Druckereinstellungen (z. B. „Einstellungen → Bluetooth & Geräte → Drucker & Scanner → Drucker auswählen → Druckereigenschaften“)
- Ebenso stellt man die Druckqualität auf „Entwurf / Draft“ oder eine niedrigere Qualitätsstufe, wenn es sich um interne oder vorläufige Dokumente handelt
- Zusätzlich aktiviert man den Tonersparmodus (Eco / Toner-Saver) im Druckertreiber, falls vorhanden
- Man stellt auf Schwarzweiß / Graustufendruck um, wenn Farbe nicht nötig ist (bei Farblaser-Druckern kann das trotzdem Toner für Farbbilder reduzieren)
- Dann verwendet man den Duplexdruck (zweiseitig) als Standard, um Papier zu sparen — oft reduziert das auch die benötigte Ausdrucksfläche pro Seite
- Man druckt mehrere Seiten pro Blatt (z. B. 2 oder 4 Seiten pro Blatt), wenn es lesbar bleibt
Dokumentvorbereitung — vor dem Druck bewusst optimieren
Bevor man druckt, sollte man folgendes überlegen:
- Man überprüft das Dokument im Druckvorschau-Modus und entfernt unnötige Seiten, Leerseiten, Notizen oder Anhänge
- Man reduziert großflächige Grafiken und Hintergründe: Man entfernt oder reduziert hochauflösende Bilder, große farbige Flächen und Hintergrundgrafiken
- Man verwendet druckerfreundliche Layouts: Schriftgröße nicht kleiner als nötig, aber sparsam mit fetten, großflächigen Hintergründen
- Man konvertiert Webseiten / E-Mails zu „druckfreundlichen“ Formaten (z. B. Reader-Ansicht oder „Druckversion“), statt die Seite 1:1 zu drucken
- Man nutzt PDF-Optimierung: Beim Speichern als PDF Bilder komprimieren und unnötige Bildauflösung senken
Schriftarten und Gestaltung — Tonerfreundlich arbeiten
Vorteilhaft ist es, wenn man Tonersparende Schriftarten wählt (z. B. Arial oder Calibri statt sehr fetter / verschnörkelter Fonts). Spezielle „EcoFonts“ (z. B. Ryman Eco) enthalten Löcher in den Glyphen und sparen besonders viel Toner. Ebenso sollte man unnötig fette Formatierungen vermeiden: Fettdruck nur gezielt einsetzen, nicht als Standard. Man kann ebenfalls Toner sparen, wenn man Graustufen statt mehrfacher Schwarz-Layer bei Tabellen oder Diagrammen verwendet — so entstehen keine unnötigen Tonerschichten.
Treiber- und Druckerprofil-Optimierung
Druckertreiber und Druckerprofil sollten optimiert werden:
- Man erstellt ein oder mehrere Druckprofile im Druckertreiber (z. B. „Entwurf“, „Standard“, „Hochwertig“), damit man schnell das passende Profil für den Verwendungszweck wählen kann
- Zusätzlich setzt man Öko-Profil als Standard für alle Benutzer, wenn viele interne Ausdrucke anfallen
- Ebenso aktualisiert man die Treiber und Firmware gelegentlich — manchmal bieten neue Treiber bessere Toner- bzw. Verbrauchssteuerung
- Man prüft die erweiterten Einstellungen im Hersteller-Treiber (z. B. „Dichte/Intensität“ oder „Toner-Density“) und reduziert die Dichte leicht
Workflow- und Verhaltensänderungen
In Unternehmen kann man durch Änderung des Druckverhaltens Toner einsparen:
- Man bündelt Druckaufträge, statt häufig einzelne Seiten zu drucken — Sammeldruck reduziert die Aufwärmzyklen und Testausdrucke
- Zusätzlich sollte man vor dem Ausdruck nachdenken, ob E-Mails, Web-Links oder Referenzen lieber digital markiert werden, anstatt diese auszudrucken
- Man verwendet Bildschirmnotizen oder digitale Anmerkungen statt Ausdrucke mit handschriftlichen Notizen
- Darüber hinaus setzt man Richtlinien im Büro (z. B. Druckkosten informieren, automatische Entwurfs-Einstellung) — oft senkt das Bewusstsein den Verbrauch spürbar
- Man ermöglicht gemeinschaftliche Drucker / zentrale Druckbereiche, statt viele Einzelgeräte zu betreiben (zentrale Geräte sind oft effizienter)
Hardware-Entscheidungen und Verbrauchsmaterialien
Nicht unwichtig beim Tonerverbrauch ist die Entscheidung über die richtige Hardware:
- Man verwendet Toner-Kartuschen mit hoher Kapazität (High Yield) — diese haben meist geringere Kosten pro Seite
- Alternativ prüft man kompatible oder wiederbefüllte Toner: Diese sind günstiger, können aber je nach Hersteller und Qualität Schwankungen in Druckqualität und Laufzeit bringen — Vor- und Nachteile abwägen
- Man kauft nach dem empfohlenen Kartuschentyp für das Modell; minderwertige Kartuschen können zu Mehrverbrauch und Schäden führen
- Ebenso erwägt man einen Austausch des Geräts, wenn das Gerät sehr alt und ineffizient ist — moderne Laserdrucker sind oft effizienter
Wartung, Kalibrierung und Druckqualität kontrollieren
Regelmäßig sollte man seinen Laserdrucker reinigen und warten. Dies führt ebenfalls zu einer Einsparung beim Tonerverbrauch:
- Man reinigt das Gerät regelmäßig (insbesondere Bildtrommel und Übertragungsrollen), denn Verschmutzung kann zu Mehrfachdruck oder Nachdruck führen
- Danach führt man sogenannte Trommel- und Tonerdiagnosen durch und überprüft, ob die Bildtrommel oder andere Komponenten ersetzt werden müssen — verschlissene Teile erhöhen Verbrauch und schlechte Qualität
- Man kalibriert den Drucker, wenn er dies anbietet; dadurch wird unnötiges Nachdrucken wegen falscher Farbdichte reduziert
- Zusätzlich kontrolliert man die Resttoneranzeige und plant einen Kartuschenwechsel rechtzeitig, um Testdrucke zu vermeiden
Monitoring und Auswertung
Weitere Maßnahmen zur Kontrolle:
- Man aktiviert / prüft das Drucker-Reporting (Seitenzähler, Verbrauchsstatistiken im Webinterface oder in der Verwaltungssoftware)
- Es lohnt sich, regelmäßig die Nutzungsdaten (z. B. Seiten pro Monat, Verteilung Farbe/Schwarzweiß) zu analysieren und passt Richtlinien entsprechend an
- Auch kann man Benutzerkontingente oder Authentifizierungsdrucke (z. B. Pull-Printing) setzen, damit nur wirklich benötigte Ausdrucke abgeholt werden
Spezielle Maßnahmen für Farb-Laserdrucker
Bei Farb-Laserdruckern sollte man die nachfolgenden Punkte in Erwägung ziehen:
- Man reduziert die Farbintensität bei farbigen Dokumenten und nutzt gezielt CMYK-Einstellungen, statt immer im Vollton zu drucken
- Vorteilhaft ist es, wenn man vektorbasierte Grafiken verwendet, statt hochauflösender Rasterbilder, wenn möglich — diese sind bei Dokumenten meist sparsamer
- Man vermeidet Vollseiten-Farbhintergründe in Präsentationen und Flyers für interne Verwendungen
Prüfung der Einsparungen und Feinjustierung
Man testet vor und nach möglichen Änderungen (z. B. 50 Seiten mit Standardprofil vs. Eco-Profil) und vergleicht die Seiten pro Kartusche bzw. Tonerverbrauch. Ebenso kann man die Einstellungen schrittweise anpassen (z. B. Dichte um 5–10 % reduzieren) und prüfen, ob die Lesbarkeit akzeptabel bleibt. Schließlich dokumentiert man sinnvolle Standard-Profile und schult Benutzer kurz, wie und wann diese zu nutzen sind.
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