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Was Sie über Laserdrucker wissen sollten

Laserdrucker gehören neben den Tintenstrahldruckern zu den am weitesten verbreiteten Druckern. Dabei wurde das Prinzip der Elektrophotographie bereits 1937 entwickelt. Jedoch kam mit dieser Drucktechnik erst 1950 der erste Trocken-Fotokopierer der Firma Haloid auf den Markt.

Aus der Elektrofotografie wurde die Xerographie und aus der Firma Haloid später das bekannte Unternehmen Xerox. Neben reinen Fotokopierern wurde 1984 der erste Consumer-Laserdrucker, der HP LaserJet angeboten. Hier im Ratgeber können Sie sich über die Funktionsweise und Besonderheiten eines Laserdruckers informieren.


Laserdrucker Aufbau

Laserdrucker

Bevor es an die Erläuterung der Funktionsweise geht, soll ein Laserdrucker kurz im Aufbau vorgestellt werden. Die ersten Geräte besaßen ein eher würfelförmiges Gehäusedesign. Heute sind schon wesentlich kompaktere und ansprechende Designs zu finden. Im Gegensatz zu vielen Tintenstrahldruckern besitzen Laserdrucker fast immer ein untenliegendes Papierzufuhrfach. Da Laserdrucker für größere Druckmengen konzipiert sind, können in die Papierkassette auch wesentlich mehr Blätter eingelegt werden. Interessant ist, dass die Papierausgabe meist auf der Oberseite erfolgt. Das gedruckte Blatt Papier wird durch den gesamten Drucker geleitet und erst oben wieder ausgegeben.

Dies liegt an der Funktionsweise, die später noch erläutert werden soll. Auf dem Gehäuse finden Sie noch diverse Bedienelemente. Einfachere Laserdrucker besitzen hier nur einige Drucktasten und Status-LEDs, andere sind auch mit einem TFT-Farbmonitor ausgestattet. Bei professionellen Geräten können Sie sogar ein Touchscreen-Display vorfinden. Angeschlossen werden Laserdrucker über einen traditionellen Centronics-Druckerport, eine USB-Verbindung oder über eine WLAN-Verbindung. Für die Stromversorgung benötigen Laserdrucker eine 230 Volt Stromverbindung. Akkugeräte gibt es in diesem Bereich nicht.

Im Inneren eines Laserdruckers finden Sie:

  • den Drucker-Controller,
  • die gummierten Papiereinzugswalzen,
  • die Bildtrommel,
  • ein Ablenkspiegel mit Laser oder LEDs,
  • die Tonerkartusche,
  • die Transfereinheit,
  • die Fixiereinheit,
  • einen Resttonerbehälter.


Es müssen die reinen Monochrom- oder Schwarzweiß-Laserdrucker und die Farblaserdrucker voneinander unterschieden werden. Erstere benötigen nur eine schwarze Tonerkartusche. Die Farblaserdrucker benötigen darüber hinaus noch jeweils eine Kartusche für die Farben Cyan, Magenta und Gelb. Je nach Bauweise wird für jede Druckfarbe sogar eine eigene Bildtrommel benötigt.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Multifunktions-Laserdrucker. Auch diese werden in Monochrom- und Farb-Modelle unterschieden. Multifunktionsgeräte bieten Ihnen die die Möglichkeit zum Drucken, Scannen, Fotokopieren und teilweise zum Faxen. Sie sind aufwändiger aufgebaut als reine Laserdrucker. So finden Sie bei den Multifunktionsgeräten meist noch eine automatische Papierzuführung und eine Duplexeinheit für den doppelseitigen Druck.


Laserdrucker Funktionsweise

Die Funktionsweise eines Laserdruckers soll am Beispiel eines Monochrom-Modells kurz dargelegt werden. Bei Farb-Laserdruckern werden die einzelnen Vorgänge für jede Druckfarbe meist wiederholt. Nachdem die Druckdaten zum Druckercontroller geleitet worden sind, wird die Bildtrommel über eine Ladekorona, einem dünnen Draht elektrostatisch aufgeladen. Dabei werden sämtliche Bilddaten auf der Bildtrommel gelöscht. Die Oberfläche einer Bildtrommel besteht aus einer photoleitenden Beschichtung. Mithilfe des Laserstrahls oder starken LEDs und einem Ablenkspiegel wird die Bildtrommel mit den Bilddaten beschrieben. Dabei werden alle Stellen der Koronaladung gelöscht, an denen später der Toner haften bleiben soll. Auf der Bildtrommel entsteht quasi ein Negativ.

Anschließend erfolgt die eigentliche Entwicklung, in dem die Tonerkartusche das feine und leichtschmelzende Tonerpulver auf die Bildtrommel überträgt. Durch die elektrostatische Aufladung und den feinen Metallpartikeln im Toner bleibt dieser an den besagten Stellen auf der Bildtrommel haften. Eine Transferwalze oder ein Transferband überträgt das Druckbild nun auf das Druckerpapier. Ein Laserdrucker fungiert als Seitendrucker. Dies bedeutet, dass das gesamte Druckbild in einem Durchgang auf das Druckerpapier übertragen wird und nicht zeilenweise wie beim Tintenstrahldrucker. Noch ist das feine Tonerpulver nicht dauerhaft mit dem Papier verbunden. Mithilfe der Fixiereinheit wird der Toner endgültig mit dem Papier verbunden. Dabei wandert das mit Toner behaftete Papier durch zwei Gummirollen, wobei eine Rolle mit einem Heizelement versehen ist. Der Toner schmilzt quasi auf dem Papier und ist somit absolut wischfest. Danach wird die gedruckte Seite ausgegeben. Wegen der Fixiereinheit fühlt sich das Druckerpapier noch etwas warm an. Im letzten Schritt wird der überschüssige Toner von der Bildtrommel abgestreift und wandert in einen separaten Resttonerbehälter. Die Bildtrommel wird danach wieder für den nächsten Druckeinsatz gelöscht.


Laserdrucker Besonderheiten

Die ersten Laserdrucker waren noch sehr teuer. Von daher wurden diese vornehmlich im gewerblichen Büros oder in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt. Interessant ist, dass bis heute die Monochrom-Multifunktions-Laserdrucker vielfach nicht nur zum Drucken, sondern in erster Linie als Fotokopierer eingesetzt werden. Wenn Sie sich für einen Laserdrucker interessieren, dann können Sie heute auch schon preisgünstig einen Farb-Laserdrucker bekommen. Im Vergleich zu hochwertigen Tintenstrahldruckern liegen diese Geräte mittlerweile preislich gleichauf.

Diese Drucker zeichnen sich durch eine hervorragende Druckqualität aus. Die Ausdrucke sind absolut wischfest und können somit unter Umständen auch im Außenbereich genutzt werden. Die wichtigsten Kriterien für einen Laserdrucker sollen nun kurz aufgeführt werden.

Monochrom oder Farbe

Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ausschließlich in Schwarzweiß oder in Farbe drucken möchten. Im geschäftlichen Bereich reicht für den reinen Dokumentendruck ein Monochrom-Laserdrucker bzw. ein vergleichbares Multifunktionsgerät vollkommen aus. Arbeiten Sie in einer Agentur oder bei einem Architekten, dann bietet ein Farb-Laserdrucker eine interessante Alternative.

Anzumerken ist, dass Farb-Laserdrucker höhere Verbrauchskosten nach sich zieht. So werden hier insgesamt vier Tonerkartuschen benötigt. Ein Monochrom-Laserdrucker kommt mit einer schwarzen Kartusche aus. Ebenso muss erwähnt werden, dass die Mechanik von Farb-Laserdruckern recht aufwändig ist und ggf. einen höheren Wartungsaufwand erfordern.

Laser oder LED

Die meisten modernen Laserdrucker müssen eigentlich als LED-Drucker bezeichnet werden. Früher tastete ein Laserstrahl über einen Ablenkspiegel die Bildtrommel ab und erzeugte auf diese Weise das Druckbild. Heutige LED-Drucker verfügen über die gesamte Druckbreite viele kleine LEDs. Auf mechanische Spiegel können diese Drucker verzichten. Sie sind nicht nur preisgünstiger in der Herstellung, sondern auch wesentlich schneller.

Die Druckauflösung

Obwohl Laserdrucker für einen gestochen scharfen Textausdruck bekannt sind, erreichen sie nicht die hohe Druckauflösung wie zum Beispiel ein Fotodrucker mit Tintenstrahltechnologie. Für den reinen Textdruck reicht bei Laserdruckern eine Auflösung von 600 x 600 dpi aus. Sollen dagegen Grafiken und Fotos ausgedruckt werden, gibt es Modelle, die eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi besitzen.

Die Druckgeschwindigkeit

Laserdrucker sind Seitendrucker und erreichen eine recht hohe Druckgeschwindigkeit. Die Top-Modelle kommen durchschnittlich auf 40 bis über 50 Seiten pro Minute. Beachten sollten Sie, dass Laserdrucker erst eine gewisse Zeit zum Aufwärmen benötigen, ehe die erste Druckseite ausgegeben wird. Generell sind Monochrom-Laserdrucker schneller als Farb-Laserdrucker. Für geringe Auflagen lassen sich diese Geräte daher auch bei Massendrucksachen einsetzen. Im Home-Office kommt es dagegen weniger auf die Druckgeschwindigkeit an.

Weitere Features

Beim Kauf eines Laserdruckers sollten Sie sich über die Papierkapazität informieren. Die Papierkassette sollte schon mindestens 100 Blatt aufnehmen. Einige Drucker lassen sich mit weiteren Papierkassetten auch erweitern. Für einen entsprechend hohen Durchsatz sollte natürlich auch die Papierausgabe recht groß ausgeführt sein.

Ein weiteres Kriterium stellt der Hauptspeicher dar. Das zu druckende Bild oder die Textseite wird im Laserdrucker vollständig zusammengefügt und die Daten dann in einem Rutsch an die Bildtrommel übergeben. Ein Monochrom-Laserdrucker benötigt für eine DIN A4 Seite wenigstens 64 noch besser 128 MB an Arbeitsspeicher. Farb-Laserdrucker müssen mehr Daten verarbeiten. Je höher der Arbeitsspeicher ist, umso umfangreichere Bilddaten lassen sich mit dem Drucker ausdrucken. Es ist vorteilhaft, wenn Sie den Arbeitsspeicher Ihres Laserdruckers nachträglich erweitern können.

Beim Kauf kommt es auch auf die Anschlussmöglichkeiten an. Die meisten modernen Laserdrucker unterstützten USB, Ethernet und WLAN. Ebenso können einige Modelle per Bluetooth mit mobilen Endgeräten, wie Smartphone und Tablet verbunden werden.


Laserdrucker Anwendungsgebiete

Laserdrucker und die Multifunktionsgeräte werden beispielsweise folgendermaßen eingesetzt:

  • in öffentlichen Verwaltungen als Büro- und Arbeitsplatzdrucker,
  • in anderen Bereichen als Büro- und Arbeitsplatzdrucker,
  • in Agenturen für Dokumente und Grafiken bzw. Fotos,
  • in Architektenbüros,
  • in teilweise im Einzelhandel für die Rechnungserstellung,
  • in der Werbung,
  • bei Schriftstellern und Autoren.

Laserdrucker Verbrauchsmaterial

Die Abbildung zeigt Toner als Verbrauchsmaterial für Laserdrucker

Laserdrucker sind recht komplex aufgebaut und benötigen in regelmäßigen Abständen einer Wartung. Zu den wichtigsten Verbrauchsmaterialien gehören natürlich die Tonerkartuschen. Diese gibt es in den bekannten Druckfarben:


​Eine große Farbvielfalt, wie es bei Tintenstrahldruckern der Fall ist, gibt es bei Laserdruckern nicht. Die Tonerkartuschen erreichen eine Druckreichweite von mehreren tausend Druckseiten. Auch wenn die Kartuschen im Vergleich zu Tintenpatronen teurer sind, lassen sich damit die Druckkosten enorm minimieren. Anzumerken ist, dass jeder Druckerhersteller auf ganz spezielle Tonerkartuschen setzt. Von daher unterscheiden sich diese stark voneinander. Einige verwenden röhrenförmige Kartuschen, die lediglich als Tonertank im Laserdrucker eingesetzt werden, andere verwenden die traditionellen Kartuschen, die einzeln oder in Verbindung mit den Farbkartuschen in eine Schubladenkassette eingesetzt werden. Ebenso gibt es auch Kartuschen, die zugleich mit einer Bildtrommel kombiniert sind.

Hier bei FairToner können Sie für nahezu alle bekannten Laserdrucker die entsprechenden Original-Kartuschen oder kompatible Tonerkartuschen günstig bestellen. Neben den Kartuschen müssen ab und an auch


ausgewechselt werden. Hierbei handelt es sich ebenfalls um wichtiges Verbrauchsmaterial. Nicht unerwähnt bleiben sollen die entsprechenden Service-Kits, die einige wichtige Komponenten im Inneren eines Laserdruckers ersetzen. 



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