Papier ist nicht gleich Papier. Auch hier gibt es große Unterschiede. Dabei geht es nicht nur um die Papiergröße, sondern in erster Linie um die Qualität und Kompatibilität mit dem entsprechenden Drucker. Viele fragen sich, worauf man beim Papierkauf achten sollte. Dies soll im nachfolgenden Ratgeber beschrieben werden.
Welche Papierarten gibt es?
Zu den wichtigsten Papierarten gehören beispielsweise
- Drucker- und Kopierpapier (holzfreies Naturpapier)
- Offsetpapier (ungestrichen oder gestrichen)
- Fotopapier (dickeres Papier mit glänzender oder matter Oberfläche)
- Recyclingpapier (hergestellt aus altem Papier)
- Büttenpapier (stoffartiges Premiumpapier)
Für Drucker kommen meist Drucker- und Kopierpapiere sowie Recyclingpapiere in Betracht. Dabei nutzen die meisten das Format DIN A4. Wer einen DIN-A3-Drucker besitzt, der möchte wahrscheinlich auch in diesem Format drucken.
Das richtige Papiergewicht oder Papierstärke
Die sogenannte Grammatur sagt viel über das verwendete Papier aus. Dabei zählt eine Grammatur von
- 70 bis 150 g/m² zum normalen Druckerpapier (einschließlich Fotopapier)
- 150 bis 600 g/m² zum Karton
- ab 600 g/m² zur Pappe
Zu beachten ist, dass Tintenstrahl- und Laserdrucker nicht jede Papierstärke bedrucken können. Je dicker das Papier ist, umso schwieriger wird es für einen Drucker, dieses aus dem Papierfach einzuziehen und durch das Druckwerk zu bewegen. Es gibt jedoch einige Drucker, die über eine hintere Einzelblattzuführung verfügen. In diesem Fall muss das eingeschobene Papier nicht im Inneren des Druckers geboten werden. Dieses kann dann auch etwas dicker sein. Zum Standard-Druckerpapier gehören alle Sorten mit einem Gewicht von 80 g/m². Dieses Papier können sowohl Tintenstrahl- als auch Laserdrucker bedrucken.
Auf die Oberfläche kommt es an
Herkömmliches, weißes Druckerpapier fühlt sich auf der Oberfläche überwiegend sehr glatt an. Meist wurde das Papier noch mit Bindemitteln, Additiven und Pigmenten veredelt, sodass sich hieraus eine geschlossene und glatte Oberfläche ergibt. Dieses Papier können alle Drucker problemlos verwenden. Es gibt aber auch sehr günstiges Druckerpapier mit offenporiger Oberfläche. Hier muss man testen, ob zum Beispiel die Tinte eines Tintenstrahldruckers nicht ausfranst oder verläuft.
Dieses Phänomen tritt übrigens auch auf, wenn man Recyclingpapier verwendet. Gerade beim unbehandelten, grauen Recyclingpapier kann die Druckertinte verlaufen. Die Buchstaben sehen dann recht unsauber aus. Wer dagegen einen Laserdrucker verwendet, der kann auch Recyclingpapier sehr gut verwenden. Hier werden die Druckzeichen per Hitzeeinwirkung auf das Papier gebracht. Ein Verlaufen von Druckertinte gibt es bei Laserdruckern nicht. Zudem können Laserdrucker vielfach auch dünneres Papier als 80 g/m² verwenden.
Nach Möglichkeit sollte man Druckerpapier mit einer glatten Oberfläche kaufen. Dieses ist universell zum Drucken und Kopieren verwendbar. Es gibt übrigens auch Recyclingpapier mit sehr glatter Oberfläche. Dabei wird auch Recyclingpapier in veredelter Form mit nahezu weißer Oberfläche angeboten.
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Wichtiges für den Kauf von Druckerpapier
Für Tintenstrahldrucker sollte man auf weißes, beschichtetes Papier achten. Die Papierfasern sollten nicht durchweichen. Die Druckertinte muss gut an der Oberfläche trocknen können. Hilfreich sind die Hinweise auf den Papierverpackungen, die ausdrücklich auf „InkJet Papier“ hinweisen.
Bei Laserdruckern kann man dasselbe Papier, wie bei den Tintenstrahldruckern verwenden. Ebenso lässt sich auch Recycling-Papier mit gröberer Faserung nutzen. Darüber hinaus sind die meisten Laserdrucker in der Lage, dünneres Papier als 80 g/m² zu bedrucken. Auch hier sollte man auf den Verpackungshinweis achten.
Weiterführende Informationen zum Thema
- Anleitung: Drucker installieren
- Anleitung: Drucker deinstallieren
- Standarddrucker einrichten
- Netzwerkdrucker einrichten
- Drucker im Netzwerk finden
- WLAN Drucker einrichten
- Drucker mit Laptop verbinden
