Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal den Begriff Rollendruckpapier gehört. In aller Regel verwendet man zum Drucken meist einzelne Blätter. Üblicherweise besitzt nahezu jeder PC-Besitzer einen Drucker, der nur DIN-A4-Blätter oder sogar DIN-A3-Blätter bedrucken kann. In bestimmten Fällen möchte man aber auch größere Druckerzeugnisse produzieren. Man spricht dann vom Großformatdruck.
Hier kommt unter anderem Rollendruckpapier zum Einsatz. Was Rollendruckpapier ist, soll hier näher erläutert werden.
Was ist eigentlich Rollendruckpapier?
Es handelt sich hierbei um Druckpapier, welches von der Rolle kommt. Dies bedeutete, dass das Papier nicht in einzelne Bögen geschnitten ist, sondern als Endlospapier auf einer Rolle (meist Papprolle) aufgewickelt ist. Die gesamte Rolle wird in einen Großformatdrucker oder Rollenpapierdrucker eingesetzt. Es gibt verschiedene Papierbreiten, sodass sich hieran der horizontale Druckbereich richtet. In der vertikalen Länge ist man jedoch nicht eingeschränkt.
Daher kann man mit Rollendruckpapier auf einfache Weise große Poster, Plakate und Banner drucken. Neben Großformat- und Rollenpapierdruckern werden diese Papierrollen zum Beispiel auch beim Offset-Druckverfahren in der Druckindustrie verwendet.
Typische Rollenpapierdrucker
Früher nannte man die Druckmaschinen für Rollendruckpapier Plotter. Auch heute noch ist dieser Begriff vertreten, obwohl es sich meist um moderne Tintenstrahldrucker handelt. Die meisten bekannten Druckerhersteller bieten diese Druckmaschinen an. Die maximale Druckbreite und somit Rollenpapierbreite ist entweder in Zoll oder Zentimeter angegeben. Hier einige Beispiele:
- HP DesignJet T 230 mit 24 Zoll beziehungsweise 61 cm Breite
- HP DesignJet T 650 mit 36 Zoll beziehungsweise 91 cm Breite
- Canon Colorado R2R Produktionsdrucker mit 64 Zoll oder 1,60 m Breite
- Canon imagePROGRAF PRO-2600 mit 24 Zoll beziehungsweise 61 cm Breite
- Epson SureColor SC-T 3100 N mit 24 Zoll beziehungsweise 61 cm Breite
- Epson SureColor SC-T 5100 N mit 36 Zoll beziehungsweise 91,4 cm Breite
Anzumerken ist, dass diese Rollenpapierdrucker nicht nur Rollendruckpapier verarbeiten können, sondern auch herkömmliche Einzelpapierbögen.
Es gibt auch schmales Rollendruckpapier
Nicht unerwähnt bleiben sollen die schmalen Papierrollen, die man üblicherweise zum Drucken von Kassenbons verwendet. Meist handelt es sich hierbei um Thermopapier, sodass die sogenannten POS-Drucker keine Druckertinte oder Toner benötigen. Durch einen Hitzekamm werden die Druckzeichen auf dieses Thermopapier gebracht. Unabhängig vom Druckverfahren sind diese Rollen recht ergiebig und klein. Sie weisen bei Kassensystemen in aller Regel eine Breite von 80 mm auf.
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