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Wie kann man einen Tintenstrahldrucker für Sublimationsdruck umrüsten?

Der Sublimations- beziehungsweise Transferdruck ist ein Druckverfahren, bei dem der Farbstoff unter Einwirkung von Hitze gasförmig wird und dauerhaft in den Trägerstoff eindringt. Hierzu kommen spezielle Transferpapiere oder -folien sowie dafür entwickelte Farbstoffe bzw. Tinten zum Einsatz, die überwiegend für synthetische Fasern geeignet sind.

Als eigenständiges Druckverfahren wurde der Transferdruck gegen Ende der 1960er-Jahre entwickelt und eingeführt. Wie man einen Tintenstrahldrucker für den Sublimationsdruck umrüsten kann, soll hier im Ratgeber kurz beschrieben werden. Dabei bezieht sich die Beschreibung auf EcoTank-ähnliche Drucker (z. B. Epson), da diese am besten geeignet sind.

Grundsätzliches Verständnis schaffen

Man sollte sich klar darüber sein, dass ein normaler Tintenstrahldrucker nicht offiziell für Sublimation vorgesehen ist. Beim Umrüsten ersetzt man die normale Tinte dauerhaft durch Sublimationstinte. Eine spätere Rückrüstung auf normale Tinte ist nicht empfehlenswert, da sich die verschiedenen Tintensorten nicht vermischen dürfen. Man entscheidet sich deshalb bewusst dafür, den Drucker ausschließlich für Sublimationsdruck zu nutzen.

Geeigneten Drucker auswählen

Zunächst sollte man sicherstellen, dass der Drucker folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Piezo-Druckkopf (z. B. Epson)
  • Keine Thermodruckköpfe (HP / Canon sind ungeeignet)
  • Idealerweise neu oder unbenutzt
  • Tank- oder Patronensystem ohne Chipzwang


Besonders geeignet sind Epson EcoTank-Modelle beziehungsweise Epson Workforce (ohne Patronen-Sperren).

Benötigte Materialien vorbereiten

Zuerst legt man sich alle benötigten Materialien bereit, bevor man beginnt. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Sublimationstinte (passend zum Druckermodell)
  • Reinigungs- bzw. Spülflüssigkeit (optional, aber empfohlen)
  • Sublimationspapier
  • Handschuhe und Küchenpapier
  • Alte Spritze oder Pipette (bei Patronendruckern)

Drucker vollständig leeren (bei gebrauchten Geräten)

Falls der Drucker bereits mit normaler Tinte befüllt war, geht man wie folgt vor:

  • Man schaltet den Drucker ein
  • Dann werden die Tintentanks vollständig entleert
  • Man füllt die Tanks mit Reinigungsflüssigkeit
  • Nun führt man mehrere Druckkopfreinigungen durch
  • Man druckt Testseiten, bis keine Farbreste mehr sichtbar sind
  • Nun leert man die Tanks erneut vollständig


​Dieser Schritt ist entscheidend, da selbst geringe Restmengen normaler Tinte den Sublimationsdruck ruinieren können. Bei einem neuen Drucker kann man diesen Schritt überspringen.

Sublimationstinte einfüllen

Nun rüstet man den Drucker auf Sublimation um:

  • Man zieht Handschuhe an
  • Jetzt füllt man jede Farbe (CMYK) ausschließlich mit Sublimationstinte
  • Dabei achtet man exakt auf die Farbreihenfolge
  • Man verschließt die Tanks sorgfältig
  • Dann startet den Drucker neu
  • Man führt anschließend eine bis zwei Druckkopfreinigungen durch, damit die Sublimationstinte vollständig in den Leitungen ankommt.

Druckereinstellungen anpassen

Man passt nun die Software-Einstellungen an:

  • Papierart: Fotopapier oder Spezialpapier
  • Druckqualität: Hoch
  • Farbkorrektur durch Drucker: Deaktivieren
  • Spiegeln des Drucks: Aktivieren (wichtig!)
  • ICC-Profil für Sublimation installieren (falls vorhanden)


Diese Einstellungen stellt man im Druckertreiber und ggf. im Grafikprogramm ein.

Sublimationspapier einlegen

Man verwendet ausschließlich Sublimationspapier:

  • Man legt das Papier mit der richtigen Seite ein
  • Dabei vermeidet man Fingerabdrücke auf der Druckfläche
  • Es ist wichtig, dass man Sublimationspapier trocken und staubfrei lagert


Normales Kopierpapier ist ungeeignet, da es die Tinte nicht korrekt freigibt.

Testdruck durchführen

Man druckt nun ein erstes Testmotiv. Anzumerken ist, dass die Farben auf dem Papier blass oder matt wirken → das ist normal. Die endgültige Farbkraft entsteht erst beim Pressen. Man überprüft die Farbverläufe, Schärfe und Gleichmäßigkeit. Falls nötig, passt man die Farbprofile an.

Sublimationsdruck anwenden

Nach erfolgreichem Druck überträgt man das Motiv:

  • Man positioniert den Ausdruck auf dem Sublimationsrohling
  • Dabei fixiert man ihn mit hitzebeständigem Tape
  • Nun presst man mit einer Transferpresse (ca. 180–200 °C)
  • Dann entfernt das Papier nach dem Abkühlen


Geeignete Materialien sind:

  • Polyesterstoffe (mind. 65 %)
  • Beschichtete Tassen
  • Aluminiumplatten mit Sublimationsbeschichtung

Wichtige Hinweise zur Pflege

Man sollte folgende Regeln beachten:

  • Man druckt mindestens einmal pro Woche, um Eintrocknen der Tinte zu vermeiden
  • Wichtig ist, dass man den Drucker nur für Sublimation nutzt
  • Man mischt niemals unterschiedliche Tintenarten
  • Ebenso reinigt den Druckkopf nur bei Bedarf

Weiterführende Themen

 

Tags: Ratgeber, Drucker
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