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Was tun, wenn Fotos verzerrt ausgedruckt werden?

Es kann in seltenen Fällen passieren, dass Fotos beim Ausdrucken verzerrt (gestreckt, gestaucht, abgeschnitten oder unscharf) herauskommen. Hier im Ratgeber soll auf diese Problematik näher eingegangen werden.

Vorprüfung: Problembeschreibung genau erfassen

Zunächst betrachtet man das gedruckte Foto und notiert, wie es verzerrt ist (gestreckt / gestaucht, abgeschnitten, unscharf, Seitenverhältnis falsch). Dann prüft man, ob das Problem bei allen Bildern auftritt oder nur bei einem bestimmten Foto. Letztlich notiert man Drucker- und Papiermodell sowie das verwendete Programm (z. B. Fotos-App, Photoshop, Word, Vorschau / Browser).

Druckvorschau nutzen

Hilfreich ist die sogenannte Druckvorschau. Man öffnet das Foto in dem Programm, aus dem man druckt. Dann klickt man auf „Drucken“ und schaut sich die Druckvorschau an. Jetzt prüft man in der Vorschau, ob das Bild dort bereits verzerrt oder abgeschnitten wirkt — wenn ja, liegt das Problem meist an den Druckeinstellungen oder am Programm.

Seitenformat und Ausrichtung prüfen

Für die weitere Prüfung stellt man sicher, dass die Papiergröße in Programm und Druckertreiber übereinstimmen (z. B. A4, 10×15 cm). Ebenso prüft man die Ausrichtung (Hochformat / Querformat) und wechselt, falls nötig, die Orientierung, damit das Seitenverhältnis zum Foto passt. Wenn man spezielles Fotopapier nutzt, wählt man genau dieses Papierformat in den Einstellungen.

Skalierungs- und Zuschneide-Einstellungen kontrollieren

Für die richtige Skalierung und den richtigen Zuschnitt geht man wie folgt vor:

  • Man sucht in den Druckoptionen nach Einstellungen wie „An Seite anpassen“, „Skalieren“, „Auf Seitengröße skalieren“, „Randlos drucken“, „Tatsächliche Größe“ oder „Rahmenfüllung“
  • Dann deaktiviert man die automatischen Zuschneide- / Skalierfunktionen oder wählt „Seitenverhältnis beibehalten“ / „Proportional skalieren“
  • Man wählt bei Bedarf „Tatsächliche Größe“ (100 %) oder gibt eine genaue Skalierung ein, um unerwünschtes Strecken zu verhindern
  • Bei randlosem Druck stellt man sicher, dass der Drucker randloses Drucken für das gewählte Format unterstützt

Richtige Bildgröße und Auflösung prüfen

Für diese Prüfung öffnet man das Foto in einem Bildbetrachter oder Editor und prüft die Auflösung (DPI / PPI) und Pixelmaße. Für hochwertige Fotoausdrucke werden üblicherweise 300 DPI empfohlen. Man skaliert das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm (z. B. Fotos-App, Paint.NET, GIMP, Photoshop) auf die gewünschte Druckgröße bei 300 DPI, damit beim Druck keine interne Skalierung nötig ist. Letztlich speichert man eine Kopie des bearbeiteten Bildes und druckt diese Kopie.

Seitenverhältnis (Aspect Ratio) prüfen und anpassen

Bei der Option „Seitenverhältnis“ geht man wie folgt vor:

  • Man prüft das Seitenverhältnis des Fotos (z. B. 3:2, 4:3, 16:9) und das Seitenverhältnis des gewählten Papierformats
  • Wenn die Seitenverhältnisse nicht übereinstimmen, muss man eine der folgenden Optionen wählen
  • Beibehalten + weiße Ränder (keine Verzerrung): Man wählt „Seitenverhältnis beibehalten“ → Bild passt innerhalb der Seite
  • Füllen (Zuschneiden, kein Verzerren): Man wählt „Randlos drucken“ oder „Füllen“ → Teile des Bildes werden beschnitten, bleiben aber unverzerrt
  • Anpassen (verzerren vermeiden): Man skaliert das Bild vorher im Editor und fügt ggf. weißen Rand hinzu, um es an das Papierformat anzupassen

Druckertreiber- und Programmeinstellungen prüfen

Je nach Drucker und Druckertreiber kann man auch dort eine Skalierung oder ähnliches anpassen. Hierzu öffnet man die Druckereigenschaften / Druckereinstellungen im Druckdialog. Jetzt kontrolliert man die erweiterten Optionen wie „Skalierung, Bildanpassung, Stretch oder an Seitenverhältnis anpassen“. Dann stellt man sicher, dass kein Haken bei Optionen wie „Anpassen an Seite erzwingen“ gesetzt ist, die Bilder strecken könnten.

Anderes Programm verwenden / Testdruck

Wer möchte, kann versuchen, das Foto aus einem anderen Programm zu drucken (z. B. aus einem Bildbearbeiter statt aus Word). Ebenso erstellt man eine Testseite mit einem einfachen Rechteck oder einem Barcode, um zu prüfen, ob der Drucker allgemein proportional druckt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man das Foto als PDF druckt („Datei → Drucken → Als PDF speichern“) und öffnet die PDF in einem PDF-Viewer; man druckt anschließend die PDF, um zu sehen, ob das Problem vom ursprünglichen Programm verursacht wurde.

Treiber und Firmware aktualisieren

Häufig liegt das Problem an veralteten Druckertreibern:

  • Man prüft, ob es aktuelle Druckertreiber vom Hersteller gibt und installiert diese (Hersteller-Webseite)
  • Danach aktualisiert man ggf. die Firmware des Druckers über die Hersteller-Software
  • Nach Updates startet man PC und Drucker neu und führt einen weiteren Testdruck durch

Papierzufuhr und Druckerhardware prüfen

Zu den weiteren Prüfungen gehören:

  • Man benutzt das für Fotos empfohlene Fotopapier und legt es korrekt ein (Papierführungen anpassen)
  • Dann kontrolliert man, ob die Papierführungen das Papier gleichmäßig führen (keine Schräglage)
  • Man prüft, ob der Drucker sauber ist und die Rollen nicht verschlissen sind — bei mechanischer Verzerrung (schiefe Streifen) kann eine Wartung nötig sein
  • Ebenso führt man ggfs. eine Druckkopfausrichtung und Druckkopf-Reinigung über das Druckermenü durch

Farbmanagement und ICC-Profile (fortgeschritten)

In diesem Fall prüft man, ob das Farbmanagement / die ICC-Profile im Druckdialog aktiv sind und ob das verwendete Profil zum Papier / Tinten-Set passt. Bei professionellen Fotos verwendet man das passende ICC-Profil des Papiers (Herstellerseite) und deaktiviert doppelte Farbkonvertierung (z. B. einmal in Photoshop und nochmal im Druckertreiber).

Wenn nur einzelne Dateien betroffen sind

Zur Überprüfung einzelner Dateien öffnet man das betroffene Foto in einem Editor und überprüft, ob es beschädigt ist. Man exportiert das Bild neu (z. B. als PNG oder JPG mit hoher Qualität) und versucht erneut zu drucken. Schließlich wird getestet, ob das Problem mit anderen Fotos derselben Auflösung auftritt.

Zusätzliche praktische Tricks

  • Man fügt dem Bild bewusst einen Rand (Canvas-Vergrößerung) hinzu, sodass bei der Option „Auf Seitengröße anpassen“ nichts verzerrt wird
  • Danach wählt man „Randlosdruck“ nur, wenn der Drucker dieses sauber unterstützt; andernfalls besser proportional skalieren
  • Man speichert die bevorzugten Druckeinstellungen als Profil im Druckdialog, wenn das Programm diese Funktion bietet

Letzter Schritt: Systematisch eingrenzen / Support kontaktieren

Generell sollte man nachfolgende Punkte abarbeiten:

  • Man wiederholt Tests: anderes Programm, anderes Bild, anderes Papier, anderer PC (falls möglich)
  • Wenn das Problem weiterhin besteht, kontaktiert man den Hersteller-Support und gibt genaue Informationen an: Druckermodell, Treiberversion, verwendete Papiergröße, Programm, Beispielbild und Fotos des Ausdrucks
  • Bei einem Hardwaredefekt (z. B. verzogene Rollen) lässt man den Drucker von einer Fachwerkstatt prüfen

Weiterführende Druckerhilfe

Weitere Themen und Hilfestellung:

 

Tags: Ratgeber, Drucker
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