Die meisten modernen Drucker kann man mit einem Chromebook nutzen. Dabei erfolgt die Konnektivität entweder per WLAN oder kabelgebunden über USB. Wichtig ist, dass sich der Drucker und das Chromebook im selben Netzwerk zueinander befinden. Wie man Druckaufträge am Chromebook verwalten kann, soll dieser Ratgeber hier kurz aufzeigen.
Druckaufträge mit CUPS verwalten
Wer auf seinem Chromebook die anstehenden Druckaufträge verwalten möchte, der sollte sich zunächst über die Google Admin-Konsole CUPS einrichten. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die Bezeichnung für Common UNIX Printing System. Interessant ist, dass CUPS das Internet Printing Protokoll IPP zur Verwaltung von Druckaufträgen auf lokalen Druckern und auf Netzwerkdruckern verwendet. Innerhalb einer Domain können alle Drucker für die Nutzer und Nutzerinnen verfügbar gemacht werden.
Ebenso kann man aber auch bestimmen, dass diese Drucker nur von einer Organisationseinheit verwendet werden können. CUPS besitzt die Eigenschaft, dass es aus einem Druckspooler und einem Druckplaner besteht. Die Druckdaten werden mithilfe von CUPS nicht nur in ein für den angeschlossenen Drucker verständliches Format konvertiert, sondern lassen sich auch bequem verwalten. Hierzu wird das integrierte Internet Printing Protocol verwendet. Sowohl die Druckaufträge als auch die Warteschlangen werden somit wesentlich transparenter.
Drucken und Druckvorschau
Nach der Anmeldung am Chromebook kann man sich zunächst das Dokument, Foto oder die Webseite anzeigen lassen, welche gedruckt werden soll. Entweder geht man anschließend über die Menüpunkte „Datei – Drucken“ oder man wählt einfach „Strg + P“. Im nachfolgenden Dialogfenster kann man individuell noch die Druckoptionen verändern. Möchte man sich die Druckvorschau anzeigen, wählt man im vorgenannten Dialogfenster die Option „In Google Drive speichern“. Unter „Mehr anzeigen“ lässt sich noch eine manuelle Auswahl treffen. Danach kann man auf „Speichern“ klicken.
Eine weitere Möglichkeit besteht mithilfe von „Back-up & Sync“ bzw. „Drive File Stream“. Hierbei werden die Druckdateien als PDF gespeichert. Die Ergebnisse werden in Google Drive hochgeladen. Dabei werden die PDFs über das Pluszeichen dem Google Drive hinzugefügt. Von dort kann man sich die Druckaufträge auch wieder ansehen.
Fazit: Chromebook und seine Druckaufträge
Wer auf einem Chromebook die Druckaufträge verwalten möchte, der nutzt vornehmlich CUPS. Diese Software fungiert zugleich als Druckertreiber und wandelt die Druckergebnisse in eine PDF-Datei um. Mit CUPS lassen die unterschiedlichsten Drucker integrieren.
Ebenso besteht die Möglichkeit einer Druckauftragsverwaltung über das separate Abspeichern von Dateien in das PDF-Format. Dabei kann man die Druckaufträge sehr gut über „Back-up & Sync“ bzw. „Drive File Stream“ verwalten.
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