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Wie kann man ein Fax als E-Mail empfangen?

In vielen Unternehmen kann man mittlerweile Faxe als E-Mail erhalten. Aber auch im privaten Bereich lässt sich dies ohne großen Aufwand bewerkstelligen. Hier im Ratgeber soll kurz dargelegt werden, wie man ein Fax als E-Mail empfangen kann.

Kurzüberblick — wie das funktioniert

Man erhält ein Fax als E-Mail, indem man das ankommende Telefonsignal (Fax) von einem Fax-Empfangsgerät bzw. Dienst in ein digitales Dokument (PDF/TIFF) umwandelt und dieses Dokument per SMTP an eine E-Mail-Adresse zustellt. Die drei gebräuchlichsten Umsetzungsarten sind:

  • Online-Faxdienst (am einfachsten)
  • Multifunktionsgerät / Fax-Server mit Fax-to-Email-Funktion
  • Fax-Modem am PC (älter, lokal)


Für Unternehmen kommen VoIP-/PBX-Lösungen oder eigene Faxserver hinzu.

Option A — Online-Faxdienst (für Privatnutzer & kleine Firmen — empfohlen)

Dies ist der schnellste und unkomplizierteste Weg: man mietet eine Faxnummer beim Anbieter; eingehende Faxe werden automatisch per E-Mail zugestellt.

  • Man wählt einen seriösen Online-Faxanbieter aus (Abo oder prepaid)
  • Ebenso registriert man sich und bestellt eine Faxnummer (lokal/ national / internationales Format)
  • Man gibt während der Einrichtung die E-Mail-Adresse an, an die Faxe gesendet werden sollen
  • Dann konfiguriert man ggf. Zusatzoptionen: mehrere Empfänger, Dateiformat (PDF/TIFF), OCR-Erkennung, Spam-Filter, Benachrichtigungen
  • Man testet die Empfangsfunktion: Beispielsweise lässt man ein Testfax von einem anderen Faxgerät an die neue Nummer senden
  • Man prüft die empfangene E-Mail: Anhänge (PDF/TIFF), Betreff mit Absender/Datum, ggf. Vorschau im Body
  • Danach legt man Regeln im Mailprogramm an (z. B. Verschieben in Ordner „Faxe“, automatische Weiterleitung an Kollegen)


Tipps & Sicherheit:

  • Man aktiviert Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Anbieter
  • Man überprüft Datenschutz / Archivierung (Aufbewahrungsdauer beim Anbieter)
  • Man begrenzt, welche E-Mail-Adressen Faxe empfangen dürfen (Whitelist), falls der Anbieter das ermöglicht


Vorteile: kein eigener Hardwareaufwand, kostengünstig bei wenig Volumen, weltweite Erreichbarkeit.

Option B — Multifunktionsgerät (MFP) / Faxgerät mit „Fax-to-Email“ (für Büro / Schutz sensibler Daten)

Viele moderne MFPs unterstützen das direkte Zustellen eingehender Faxe an eine E-Mail-Adresse. Dabei geht man wie folgt vor:

  • Man prüft, ob das Gerät Fax und Fax-to-Email unterstützt (Handbuch / Bedienfeld)
  • Darüber hinaus verbindet man das MFP mit dem Netzwerk (LAN oder WLAN) und stellt sicher, dass es eine IP-Adresse erhält
  • Man meldet sich am Webinterface des MFP an (IP-Adresse im Browser)
  • Danach navigiert man zu den Fax- / E-Mail-Einstellungen: „Fax to Mail“, „Scan to Email“ oder ähnlich
  • Man trägt die Ziel-E-Mail-Adresse(n) ein; man kann oft mehrere Adressen bzw. Aliasnamen konfigurieren
  • Ebenso konfiguriert man SMTP-Einstellungen: SMTP-Server, Port (meist 587 oder 465), Benutzername & Passwort (E-Mail-Account, der als Absender genutzt wird)
  • Falls verfügbar, nutzt man TLS / STARTTLS
  • Man legt das Ausgabeformat fest (PDF empfohlen), Seitenlimit, und ob OCR angewendet werden soll
  • Dann speichert man die Einstellungen und führt einen Testfax-Empfang durch
  • Man prüft die empfangene E-Mail (Anhang, Betreff, Header) und passt bei Bedarf Filter / Spam-Regeln im Mailserver an


Tipps & Sicherheit:

  • Man verwendet einen dedizierten SMTP-Account mit starkem Passwort
  • Man schränkt Absender / Empfänger ein, damit keine missbräuchlichen Weiterleitungen stattfinden
  • Man aktiviert TLS für SMTP, um Credentials (Anmeldeinformationen) zu schützen

Option C — VoIP / SIP-Provider oder PBX mit Fax-to-Email (für Büroumgebungen)

Viele VoIP-Provider bieten ein Fax-to-Email-Gateway (T.38 oder Gateway-Konvertierung). Geeignet, wenn Telefonie bereits über VoIP läuft.

  • Man prüft beim VoIP-Provider, ob Fax-to-Email oder Fax-Gateway angeboten wird
  • Danach bestellt man eine Faxnummer (oder konfiguriert eine vorhandene DID)
  • Man aktiviert Fax-to-Email-Dienst im Provider-Portal und hinterlegt die Ziel-E-Mail
  • Der Provider konvertiert eingehende Fax-Rufe und sendet das Ergebnis als PDF an die angegebene E-Mail
  • Man testet mit einem Testfax und prüft Log-Files im Providerportal, falls das Fax nicht ankommt


Tipps:

  • Man sorgt für T.38-Unterstützung, falls das Faxgerät ebenfalls VoIP nutzt
  • Man beachtet QoS / Netzwerkstabilität, da Fax über IP sensibel bei Paketverlust ist

Option D — Fax-Modem am Windows-PC (lokal, alt, für geringe Anforderungen)

Man kann ein analoges Faxmodem an den PC anschließen und Faxe mit Windows-Fax oder Drittsoftware empfangen, diese dann per E-Mail weiterleiten.

  • Man beschafft ein kompatibles Faxmodem (intern oder USB) und schließt es an die Telefonleitung an
  • Ebenso installiert man den Treiber des Modems unter Windows
  • Man öffnet „Windows-Fax und Scan“ (oder eine spezialisierte Faxsoftware mit E-Mail-Funktion)
  • Dann richtet man eine Empfangsnummer / Profil ein und wählt den Modemanschluss aus
  • Wenn Windows die reine Faxfunktion bietet: Man lässt Faxe empfangen — Windows speichert eingehende Faxe meist lokal als TIFF / PDF
  • Man automatisiert das Weiterleiten per E-Mail
  • Man speichert empfangene Faxe in einem überwachten Ordner und richtet ein Skript / Task ein, das neue Dateien per SMTP an eine E-Mail-Adresse sendet
  • Alternativ nutzt man Faxsoftware, die eingehende Faxe automatisch per SMTP verschickt (Programme von Drittanbietern bieten das)
  • Man testet Empfang und E-Mail-Zustellung


Nachteile: abhängig von analoger Telefonleitung, lokal, anfälliger für Störungen, weniger flexibel.

Option E — Eigener Faxserver (Hylafax, Fax2Mail) — für große Volumen / IT-Abteilung

Man richtet einen dedizierten Faxserver ein, der Faxe empfängt (via Modems oder VoIP) und automatisch per E-Mail verteilt.

  • Man plant Hardware & Netzwerk, prüft Telefonanschluss (analog / ISDN / VoIP)
  • Danach installiert man Fax-Server-Software (z. B. Open-Source oder kommerziell)
  • Man konfiguriert Fax-Treiberschicht (Modems oder SIP-Trunks) und Rufnummern
  • Nun legt man Regeln fest: Ziel-E-Mails, Anhänge (PDF / TIFF), OCR, Archivierung
  • Man richtet Benachrichtigungen, Monitoring und Backup ein
  • Zuletzt testet man Last, Ausfallszenarien und Sicherheit (TLS, SMTP Auth)


​Vorteile: volle Kontrolle, Skalierbarkeit, Integration in Dokumentenmanagementsysteme (DMS).

Konkrete E-Mail / Datei-Einstellungen & Empfehlungen

Hierauf ist noch zu achten:

  • Dateiformat: PDF (einfach zu öffnen, multipage), alternativ TIFF (klassisch für Fax)
  • Auflösung: 200–300 DPI ist üblich
  • Betreff: Standardmäßig enthalten Faxe Metadaten (Absender-Nummer, Datum, Seitenanzahl) — man behält diese im Betreff
  • Anhänge: Bei großen Faxe auf Dateigröße achten; Anbieter haben oft Limits (z. B. 10–25 MB)
  • OCR: Falls durchsuchbarer Text gewünscht ist, aktiviert man OCR; OCR ist aber fehleranfällig bei schlechten Faxqualitäten
  • Archivierung: Man legt Ablagepfade fest (z. B. gesicherte Netzwerkshares) und benennt Dateien mit Datum_Uhrzeit_Absender.pdf

Sicherheit, Datenschutz & Rechtsfragen

Der Datenschutz ist überaus wichtig:

  • Man verwendet TLS / STARTTLS für SMTP und starke Passwörter
  • Man prüft, wo Faxe gespeichert und wie lange sie beim Anbieter / Server verbleiben (DSGVO-Relevanz)
  • Ebenso verschlüsselt man sensible Dokumente bei Bedarf (PGP / S / MIME) — bei automatischem Fax-to-Email ist das oft problematisch; besser: Empfang per MFP mit lokalem DMS
  • Man dokumentiert wer Zugriff auf empfangene Faxe hat (Logging, Audit)

Fehlerbehebung (häufige Probleme)

Folgende Probleme können auftreten:

Keine E-Mail kommt an

Man prüft Provider-Logs / MFP Logs; DNS und SMTP-Einstellungen; Firewall (Port 25/587/465) blockiert evtl. SMTP.

Anhang fehlt oder beschädigt

Man prüft, ob der Anbieter PDF konvertiert; Testfax erneut senden; Dateigrößen-Limit prüfen.

Falsche / fehlende Absendernummer

Viele Gateways übergeben die CLI (Calling Line Identification); wenn nicht, steht oft „UNKNOWN“. Provider wechseln oder CallerID-Optionen prüfen.

Faxe kommen als Bilder statt PDF

Man ändert Output-Format beim Dienst/MFP auf PDF oder nutzt ein Konvertierungs-Tool.

Spam/unerwünschte Faxe

Man nutzt Blacklist/Whitelist beim Dienst oder blockiert Nummern im Providerportal.

Beispiel: Schritt-für-Schritt (einfachster Weg mit Online-Dienst)

  • Man registriert sich bei einem Online-Faxdienst
  • Dann wählt man eine lokale Faxnummer aus und hinterlegt seine E-Mail
  • Man konfiguriert Format (PDF) und zusätzliche Sicherheitseinstellungen
  • Nun lässt man ein Testfax an diese Nummer schicken
  • Danach öffnet man die empfangene E-Mail, prüft den Anhang und speichert / archiviert das PDF
  • Man richtet in seinem Mailkonto eine Regel ein: Alle Faxe in Ordner „Faxe“ verschieben

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Tags: Ratgeber, Drucker
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