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Wie finde ich den richtigen Druckertreiber für Windows 11?

Windows 11 macht es einem eigentlich recht einfach, den richtigen Druckertreiber zu finden. Windows 11 beinhaltet eine in aller Regel aktuelle Druckertreiber-Datenbank, sodass man einen neuen Drucker sofort einbinden kann. Dennoch sollte man in einigen Fällen über Administratorrechte verfügen. Zudem ist es hilfreich, die Installationsanleitung zum Drucker zu lesen. Wie man den richtigen Druckertreiber für Windows 11 findet, soll hier kurz vorgestellt werden:

Übersicht (was man vorbereiten sollte)

Zu den wichtigen Vorüberlegungen gehört, dass man sich die Marke und exakte Modellbezeichnung des Druckers (z. B. „HP LaserJet Pro MFP M428fdw“) notiert. Ebenfalls merkt man sich, wie der Drucker verbunden ist: USB, WLAN (WLAN-SSID) oder LAN (Ethernet / feste IP). Weiterhin ermittelt man die Windows-Version und Architektur: „Einstellungen → System → Info → Systemtyp“ (typischerweise „64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor“). Danach notiert man sich ggf. vorhandene Fehlermeldungen oder die genaue Anzeige in „Drucker & Scanner“.

Erste Entscheidung: Hersteller-Treiber, Microsoft oder Universal?

Man entscheidet als Erstes, woher man den Treiber beziehen will:

  • Herstellerseite (empfohlen): beste Kompatibilität, Zusatzfunktionen (Scannen, Fax, Toolbox)
  • Windows Update / Microsoft Catalog: schnell und sicher, oft ausreichend für Basisfunktionen
  • Universaldriver (z. B. HP UPD, Xerox, Brother): nützlich bei älteren Modellen oder bei vielen verschiedenen Modellen im Netzwerk
  • Generischer Treiber („Generic / Text Only“): nur für einfache Textdrucke, keine besonderen Funktionen
  • Man vermeidet Drittanbieter-Downloadsites (abseits des Herstellers oder Microsoft), da diese oftmals unsichere oder veraltete Treiber liefern

Exaktes Modell & Varianten prüfen

Man schaut auf das Typenschild am Gerät (meist Rückseite oder Innenseite der Toner-/Tintenklappe). Ebenfalls druckt man bei Netzwerkgeräten die Konfigurations-/Netzwerkseite vom Drucker („Menü → Netzwerk → Netzwerkkonfiguration“), dort steht das Modell oft samt Firmware-Version und IP. Zuletzt achtet man auf Untervarianten (z. B. „MFP“, „dn“, „dw“, „PS“), weil Treiber modell- oder regionsspezifisch sein können.

Herstellerseite richtig nutzen

Idealerweise lädt man sich den Original-Druckertreiber kostenlos herunter:

  • Man öffnet die Support/Downloads-Seite des Herstellers (z. B. HP, Canon, Epson, Brother, Samsung, Kyocera)
  • Man gibt das exakte Modell ein oder wählt es aus einer Liste
  • Man wählt das Betriebssystem Windows 11 und die richtige Architektur (meist x64)
  • Man prüft die angebotenen Pakete: „Full Feature Driver / Software“ (enthält Treiber + Zusatzsoftware) → empfehlenswert, wenn man Scanfunktionen oder Intuitive UI braucht
  • „Basic Driver / PCL/PS Driver“ → reicht oft für reinen Druck
  • Firmware-Updates separat herunterladen und nur gemäß Anleitung installieren
  • Man lädt die Datei (EXE, MSI oder ZIP/INF) herunter und notiert die Versionsnummer / Datum

Installation: verschiedene Wege

Es gibt verschiedene Installationsmöglichkeiten.

Hersteller-Installer (einfachste Methode)

  • Man doppelklickt die heruntergeladene EXE/MSI und folgt dem Assistenten
  • Man verbindet den Drucker erst dann, wenn das Setup dazu auffordert (besonders bei USB), sonst kann Windows selbst einen falschen Treiber wählen
  • Nach Abschluss prüft man: „Einstellungen → Bluetooth & Geräte → Drucker & Scanner → Drucker auswählen → Verwalten → Testseite drucken“

Manuelle Installation via „Drucker hinzufügen“ (Netzwerkdrucker per IP)

  • „Einstellungen → Bluetooth & Geräte → Drucker & Scanner → Gerät hinzufügen“
  • Wenn Windows den Drucker nicht automatisch findet: „Der gewünschte Drucker ist nicht aufgeführt“ → „Drucker mithilfe einer TCP/IP-Adresse oder Hostnamen hinzufügen“
  • Man gibt die IP-Adresse des Druckers ein, wählt den Porttyp „Standard TCP/IP“ und klickt Weiter
  • Wenn Windows nach einem Treiber fragt, wählt man Datenträger (Have Disk) und zeigt auf die entpackte INF-Datei oder installiert den zuvor heruntergeladenen Hersteller-Treiber

Installation über Geräte-Manager / „Treiber aktualisieren“

  • Man öffnet „Geräte-Manager“ (Rechtsklick auf Start)
  • Unter „Druckwarteschlangen“ oder „Andere Geräte“ findet man ggf. den Drucker (ggf. mit gelbem Ausrufezeichen)
  • „Rechtsklick → Treiber aktualisieren → Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen → Aus einer Liste verfügbarer Treiber auf dem Computer auswählen → Datenträger → INF auswählen → installieren“

Was tun bei mehreren verfügbaren Treibern (PCL, PS, Host Based, Universal)?

Bei mehreren Treibern prüft man die Druckaufgaben:

  • PCL (häufig von Laser-/Officedruckern): gute Allround-Leistung, oft schneller
  • PostScript (PS): besser bei Grafiken und Druckvorstufe (DTP)
  • Host-Based / GDI: Windows-abhängig, manchmal nur für einfache Heimanwendungen


​Man wählt den Treiber, der vom Hersteller für das Modell empfohlen wird. Für Grafik/Präzision PS, für Text/PDF oft PCL. Universaltreiber wählen, wenn mehrere unterschiedliche Modelle im Netzwerk sind und man Einheitlichkeit will.

Prüfen, ob der Treiber digital signiert und kompatibel ist

Man kann die Treiberdatei öffnen (oder die installierte Treiberdatei über „Geräte-Manager → Eigenschaften → Treiber → Treiberdetails“). Jetzt untersucht man unter „Eigenschaften → Digitale Signaturen“, ob ein gültiger Signaturgeber (z. B. Microsoft Code Signing) vorhanden ist. Windows 11 verlangt in der Regel signierte Treiber — unsignierte Treiber können Installationsprobleme verursachen.

Falls nur unsignierte Treiber verfügbar sind, kontaktiert man den Hersteller für eine signierte Version oder nutzt einen anderen Treiber (z. B. Universal), statt Test-/Unsicherheitsmodi zu aktivieren.

Windows Update und der Microsoft Update Catalog (fortgeschritten)

Man prüft zuerst „Einstellungen → Windows Update → Erweiterte Optionen → Optionale Updates → Treiber“, dort werden manchmal offizielle Treiber angeboten. Für Fortgeschrittene: Man kann im Microsoft Update Catalog (catalog.update.microsoft.com) nach dem Modell oder Treibernamen suchen, eine CAB/INF herunterladen und mit „Have Disk“ installieren. (Vorsicht: nur wenn man weiß, was man tut.)

Probleme nach Installation: Rollback, Entfernen, Neuinstallation

Wenn Probleme bestehen:

  • Man testet: „Geräte → Drucker & Scanner → Testseite“
  • Rollback: „Geräte-Manager → Drucker → Rechtsklick → Eigenschaften → Treiber → Vorheriger Treiber (Rollback)“, falls verfügbar
  • Treiber komplett entfernen: „Systemsteuerung → Geräte und Drucker → Druckservereigenschaften → Treiber → Treiber auswählen → Entfernen“. (Bei Windows 11 Home ist die Druckserver-Dialogbox evtl. anders erreichbar.)
  • Alternativ als Administrator: pnputil /enum-drivers (treiber auflisten) und pnputil /delete-driver oem#.inf /uninstall /force (nur falls man mit pnputil vertraut ist). Vorsicht: diese Befehle sind fortgeschritten und löschen Treiberpakete systemweitNach Entfernung den Rechner neu starten, dann sauberen Treiber von Hersteller neu installieren

Wenn gar nichts hilft: Firmware, Kompatibilitätsmodus, Support

Man prüft, ob es ein Firmware-Update für den Drucker gibt (Herstellerseite). Firmware-Updates verbessern oft die Netzwerkintegration und Treiberkompatibilität. Firmware nur gemäß Herstelleranleitung installieren. Für ältere, nur für Windows 7/8 angebotene Treiber: Man testet im Kompatibilitätsmodus (Rechtsklick EXE → Eigenschaften → Kompatibilität → Kompatibilitätsmodus wählen), ist aber eher ein Notbehelf.

Man kontaktiert den Hersteller-Support mit Modellnummer, Windows-Version und einer kurzen Fehlerbeschreibung; oft hat der Support vorbereitete Treiberpakete oder Workarounds.

Schnelle Prüf- und Sicherheitsregeln

Dies sollte man beachten:

  • Man installiert Treiber nur von Herstellerseiten oder Microsoft
  • Man installiert keine Moderator-Tools von unzuverlässigen Quellen
  • Man sichert wichtige Daten und erstellt ggf. einen Wiederherstellungspunkt vor größeren Systemänderungen
  • Man notiert Treiberversion und Datum (im Druckereigenschaften-Dialog), damit man später leichter zurücksetzen kann

Weiterführende Hilfe zum Thema

Druckertreiber für verschiedene Drucker

 

Tags: Ratgeber, Drucker
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